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Hohe Prämien für Personalbindung

Zwei Beispiel für Prämien zur Personalbindung. Ein IT-Spezialist mit Bachelorabschluss und 13 Jahren Berufserfahrung verdient in der Besoldungsgruppe A 12 monatlich 4.626,49 Euro. Erhält er ein Angebot aus der Wirtschaft mit 70.000 Euro brutto pro Jahr, kann ihm das ITZ-Bund eine einmalige Personalbindungsprämie von maximal 49.727,04 Euro gewähren. Im Gegenzug muss er sich für mindestens vier Jahre seinem Dienstherrn verpflichten.

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Bei einer IT-Führungskraft mit Masterabschluss und 10 Jahren Berufserfahrung liegt die monatliche Besoldung in der Gruppe A 15 bei 6.190,17 Euro. Die maximale Personalbindungsprämie beträgt in diesem Fall 66.930,96 Euro, wenn das Angebot aus der Wirtschaft bei 100.000 Euro liegt. Die Höhe der Bindungsprämie kann bis zu 50 Prozent der Differenz zwischen dem Grundgehalt und dem Gehalt des Einstellungsangebots, aber höchstens 75 Prozent des Grundgehalts betragen. Alle Rechenbeispiele sind mit den maximal möglichen Beträgen gewählt.

Spezielle Zulagen für Bundesbehörden

Neben den Prämien für alle Beamte zahlt der Bund künftig spezielle Stellenzulagen für IT-Personal bei der Bundesanstalt für den Digitalfunk, den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und dem ITZ-Bund. Die Zulagen beginnen bei monatlich 96 Euro brutto und steigen mit der Besoldungsklasse bis auf maximal 192 Euro monatlich an.

Ob eine Personalgewinnungsprämie Personal anzieht, das auch auf Dauer bleiben möchte, bezweifelt der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds DGB in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf (PDF). Insgesamt wäre nach Meinung des DGB eine grundsätzlich höhere Besoldung, die konkurrenzfähig zur Wirtschaft ist, besser als eine Nasenprämie.

Verschärfter Wettbewerb um Fachkräfte

Das neue Besoldungsrecht verschärft die Wettbewerbssituation um Fachkräfte massiv: Bundesbeamte verdienen nun noch mehr als Landesbeamte in den meisten Bundesländern. Für die Landesbehörde in Berlin insbesondere und den meisten anderen Bundesländern generell macht es das Gesetz schwieriger, an geeignetes IT-Personal zu kommen. Bundesbehörden profitieren vom Gesetzt und für das ITZ-Bund wird es nicht mehr ganz so schwierig sein, die 500 offenen IT-Stellen zu besetzen. Die wurden mit dem Haushalt 2018/2019 neu geschaffen für die Digitalisierung der Bundesbehörden. Jetzt kommen sie auch leichter an IT-Personal.

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 Beamtenbesoldung: Bis zu 80.000 Euro Prämie für IT-Profis
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xeloss 12. Mär 2020

Ein Schreiner mit nicht mal einem Schulabschluss auf dem Land wo die Immobilien/ Wohnung...

Bluejanis 03. Dez 2019

Urlaub stelle ich mir spannender vor ;-)

kmarkus 03. Dez 2019

Es gibt auch noch einen kleinen Bereich, wo eine IT-Fachkraft an beruflichen Schulen als...

W.Sevenich@t... 03. Dez 2019

Ich habe in den vergangenen 25 Jahren als beamteter Ingenieur in einer GmbH gearbeitet...

Tallman 02. Dez 2019

Mal unabhängig vom Geld - ich würde dort nicht arbeiten wollen. Lest Euch mal die...


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