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Beamen: Hochrangiger US-Beamter will teleportiert worden sein

Gregg Phillips, hochrangiger Beamter des US-Katastrophenschutzes, berichtet in Podcasts darüber, dass er in einen Waffelladen teleportiert worden sei.
/ Tobias Költzsch
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Gregg Phillips, Leiter der Abteilung für Notfallmaßnahmen und Wiederaufbau der US-Katastrophenschutzbehörde (Bild: Al Drago/Getty Images)
Gregg Phillips, Leiter der Abteilung für Notfallmaßnahmen und Wiederaufbau der US-Katastrophenschutzbehörde Bild: Al Drago/Getty Images

Ein hochrangiger Beamter des US-Katastrophenschutzes (Fema) hat in mehreren Podcasts davon berichtet, dass er teleportiert worden sei. Wie CNN berichtet(öffnet im neuen Fenster) , fiel Gregg Phillips bereits vor seiner Berufung als Chef der Abteilung für Notfallmaßnahmen und Wiederaufbau durch Äußerungen von Verschwörungserzählungen und Beleidigungen auf.

So wurde Phillips zufolge einmal sein Auto samt ihm in die Luft gehoben, während er fuhr. Daraufhin sei er 65 Kilometer entfernt in einem Graben neben einer Kirche gelandet. In einer anderen Erzählung wurde er zur US-amerikanischen Restaurantkette Waffle House, 80 Kilometer entfernt, teleportiert.

Laut Phillips soll er mit seinen Söhnen zuvor darüber gesprochen haben, etwas von der Schnellrestaurantkette zu holen. Dann sei er auf einmal in einer Filiale weit weg von zu Hause gewesen, obwohl er seinen Kindern zufolge gerade erst losgefahren war – so zumindest die Erzählung des US-Beamten.

Aktueller Forschungsstand widerlegt Phillips Aussage

Was Phillips beschreibt, erinnert an Star Trek. Dem aktuellen Forschungsstand nach ist das Beamen von Materie aktuell jedoch nicht möglich. In der Quantenteleportation werden zwar Informationen über Distanzen teleportiert – allerdings nur der Zustand des Teilchens und keine Materie.

Phillips zufolge ist das Teleportieren eine große Herausforderung: "Man weiß, dass es passiert, aber man kann nichts dagegen tun, und so lässt man sich einfach darauf ein, lässt sich einfach treiben. Und wow, was für ein unglaubliches Abenteuer das alles war."

In früheren Aussagen vor seinem Amtsantritt bei der Fema hatte Phillips unter anderem auch behauptet, dass Covid-19 und die Impfungen dagegen entwickelt wurden, um Menschen umzubringen. Außerdem vertrat er Verschwörungserzählungen zur US-Präsidentschaftswahl 2020 und beleidigte Politiker, unter anderem den Ex-Präsidenten Joe Biden.

Fema wiegelt ab

Die Katastrophenschutzbehörde spielt Phillips Äußerungen zu Teleportationen derweil herunter, Nachfragen danach seien "so albern, dass es kaum der Erwähnung wert ist" . "Viele der zitierten Kommentare sind aus dem Zusammenhang gerissen oder stammen aus persönlichen, zwanglosen, heiteren und etwas spirituellen Gesprächen" , erklärte die Behörde dem Fernsehsender CNN. Anonyme Quellen bei der Fema bewerten Phillips Arbeit dort durchaus als gut.


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