BeagleV: Bastelplatine soll RISC-V erschwinglich machen

RISC-V-Spezialisten und die Beagleboard-Community bieten Einplatinenrechner mit der freien CPU-Architektur, KI-Beschleuniger und GPU.

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Das BeagleV kann vorbestellt werden.
Das BeagleV kann vorbestellt werden. (Bild: Seeed Studio)

Der Hardwarehersteller Seeed Studio hat den Einplatinenrechner BeagleV vorgestellt. Dabei handelt es sich laut Ankündigung um den ersten "erschwinglichen RISC-V-Computer, um darauf Linux auszuführen". Tatsächlich handelt es sich bei der derzeit verfügbaren Hardware mit der freien CPU-Architektur RISC-V als Basis oft um Mikrocontroller und nicht um voll funktionale Rechner mit entsprechender Peripherie.

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Grundlage des BeagleV bildet das SoC JH7100 vom chinesischen Startup Star Five, die wiederum eine Tochter des RISC-V-Spezialisten Sifive ist. Das SoC verbindet die Dual-Core-CPU Sifive U74 bei 1,5 GHz Takt mit einer VPU zur Bilderkennung, einem Nvidia Deep Learning Accelerator (NVDLA) sowie einer Neural Network Engine. Damit könnte sich also vor allem dank Machine-Learning-Software die im Vergleich zu ARM-CPUs schlechtere Leistung der RISC-V-CPU ausgleichen. Dem SoC zur Seite stehen 8 GByte LPDDR4 RAM als Arbeitsspeicher.

Zur Verbindung nach außen für eigene Bastelprojekte bietet das BeagleV wie bei der Produktkategorie üblich einen 40 Pin GPIO Header, der I2C, I2S, SPI und UART unterstützt. Ebenso gibt es 1-GBit-Ethernet, WLAN nach 802.11 b/g/n im 2,4-GHz-Band, Bluetooth 4.2 und vier USB-3.0-Ports, die als USB-A ausgeführt sind. Hinzu kommt außerdem eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für die Audioausgabe.

Interessant an dem BeagleV ist außerdem, dass es über HDMI und MIPI DSI zur Videoausgabe verfügt. In der zunächst erstellten ersten Revision des Rechners ist aber noch keine GPU integriert. Diese soll verschiedenen Medienberichten zufolge aber künftig mit Technik von Imagination Technologies nachgereicht werden.

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Das Board soll mit Open-Source-Betriebssystemen wie Linux und FreeRTOS betrieben werden können. Vorbestellungen sammelt der Hersteller derzeit über ein Formular. Die Variante mit 4 GByte RAM kostet rund 120 US-Dollar, jene mit 8 GByte RAM rund 150 US-Dollar.

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sambache 15. Jan 2021

USB NICs gibts bis 5 GBit/s, da sehe ich kein Bottleneck ;-)

M.P. 14. Jan 2021

https://arstechnica.com/gadgets/2021/01/seeed-and-beagleboard-team-up-to-provide-a-new...



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