Abo
  • Services:

Beaglecore: Beagleboard in der Miniversion

Von einem deutschen Unternehmen stammt eine Minivariante des Bastelrechners Beaglebone Black. Diese richtet sich vor allem an professionelle Nutzer.

Artikel veröffentlicht am ,
Beaglecore-Starterkit
Beaglecore-Starterkit (Bild: Beaglecore)

Der Beaglecore BCM1 ist ein 48 x 31 mm großes Modul, das über die gleichen Hardware-Eckdaten wie das Beaglebone Black verfügt: Als Prozessor dient ein Sitara AM335x von Texas Instruments, dieser besitzt einen ARM-Cortex-A8-Kern, getaktet mit 1 GHz. Der RAM ist 512 MByte groß, als Massenspeicher dient ein 4 GByte großer Flashspeicher. Das Modul soll vollständig hard- und softwarekompatibel zum Beaglebone-Modell sein.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Die Schnittstellen des Vorbilds wie HDMI, USB-2-Anschlüsse, 10/100-Ethernet und zahlreiche GPIO-Pins stehen ebenfalls zur Verfügung - allerdings nur in Form von Lötpunkten. Um das Modul zu nutzen, ist eine Trägerplatine erforderlich, auf die das Modul aufgelötet wird. Das Design und der Funktionsumfang der Platine sind dabei dem Nutzer überlassen.

  • Beaglecore-Modul (Bild: Beaglecore)
  • Beaglecore-Starterkit (Bild: Beaglecore)
Beaglecore-Modul (Bild: Beaglecore)

Für das Prototyping wird ein Starterkit BCS1 mit einem Basisboard und darauf verlötetem Beaglecore angeboten. Das Basisboard entspricht in der Ausstattung und den Abmaßen dem regulärem Beaglebone Black. Optisch unterscheidet sich der Nachbau nur im aufgesetzten Modul vom Original.

Das Modul wie auch das Starterkit werden über Conrad Electronic vertrieben. Das Modul kann zum Preis von 59 Euro vorbestellt werden. Damit kostet es zwar genauso viel wie das Vorbild, richtet sich aber auch nicht an den Privatnutzer oder Hobbyisten. Die Zielgruppe sind vor allem Unternehmen und Gruppen, die Steuerungsanlagen in Serie bauen, für das Prototyping bereits auf Bastelcomputer zurückgreifen, für die eigentliche Produktion aber selbst designte Elektronik nutzen wollen. Damit ist der Beaglecore eher mit dem Raspberry-Pi-Compute-Modul zu vergleichen als dem Pi-Zero.

Der Beaglecore wurde mit Hilfe des Unternehmens Iesy entwickelt und im Sommer 2015 auf Kickstarter präsentiert. Die Kampagne erreichte ihr Ziel damals nicht. Der Entwicklung schadete das nicht. Der Beaglecore ist nicht die erste Abwandlung des Beaglebone Black, so bietet Seeed den Beaglebone Green an, der andere Anschlüsse als das Original bietet.



Anzeige
Hardware-Angebote

elgooG 29. Feb 2016

Nein, es handelt sich tatsächlich nur um das Modul. Typisch für Conrad wird auch noch...

elgooG 29. Feb 2016

Du meinst das Raspberry Pi Compute Modul: https://www.raspberrypi.org/products/compute...

ulink 26. Feb 2016

Das Ding hat technisch gesehen schon seine Berechtigung, denn BGAs haendisch aufloeten...


Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

Mobilität: Überrollt von Autos
Mobilität
Überrollt von Autos

CES 2019 Die Consumer Electronic Show entwickelt sich immer stärker zu einer Mobilitätsmesse. Größere Fernseher und leichtere Laptops sind zwar noch ein Thema, doch die Stars in Las Vegas haben Räder.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Link Bar JBL bringt Soundbar mit eingebautem Android TV doch noch
  2. Streaming LG und Sony bringen Airplay 2 nur auf neue Smart-TVs
  3. Master Series ZG9 Sony stellt seinen ersten 8K-Fernseher vor

    •  /