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Beaglebone Blue: Bastelrechner speziell zur Robotersteuerung erschienen

Die Beaglebone-Reihe ist um ein neues Modell erweitert worden. Dieses verzichtet auf die klassischen GPIO-Leisten und bietet direkte Anschlussmöglichkeiten für Motoren und Servos.

Artikel veröffentlicht am ,
Beaglebone Blue
Beaglebone Blue (Bild: Beagleboard.org)

Das Beaglebone Blue von Beagleboard nutzt als System-on-a-Chip einen OSD3358 von Octavo Systems, sein einzelner Cortex-A8-Kern ist mit 1 Ghz getaktet. Die RAM-Ausstattung entspricht mit 512 MByte der früherer Beaglebone-Modelle. Das Blue-Modell unterstützt wie die vorherigen Wireless-Modelle der Serie WLAN (802.11b/g/n) und Bluetooth. Als Massenspeicher stehen ein 4 GByte großer eMMC-Flashspeicher zur Verfügung und ein Micro-SD-Kartenslot.

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Die Besonderheit des Blue-Modells ist seine Anpassung an den Einsatz insbesondere in mobilen Robotern. Statt der bisher bekannten 2 x 46 Pinleisten bietet die Platine direkt Anschlüsse für acht Servos, vier DC-Motoren und vier Rad-Encoder. Zusätzlich wurde ein 9-Achsen-IMU-Sensor verbaut. Wer mehr Sensoren und Aktoren anschließen will, kann das über elf weitere JST-Buchsen tun, die verschiedene Bussysteme bereitstellen. Die Stromversorgung erfolgt entweder über eine Hohlbuchse (9-18 V Spannung), einen zweizelligen Lipo-Akku oder per Micro-USB.

  • Beaglebone Blue (Bild: Beaglebone.org)
  • Erklärung der Anschlüsse des Beaglebone Blue (Bild: Beaglebone.org)
  • Der Beaglebone Blue wurde auf der Embedded World 2017 von Farnell Element 14 gezeigt. (Bild: Alexander Merz)
Beaglebone Blue (Bild: Beaglebone.org)

Der Beaglebone Black ist bereits bei einer Reihe von Distributoren zum Preis von rund 75 Euro erhältlich. Als Betriebssysteme stehen derzeit Debian zur Verfügung.

Nur äußerlich ein neuer Prozessor

Beim Octavo Systems OSD3358 handelt es sich um einen SoC, der einen AM335x-Sitara-Prozesor beinhaltet sowie den RAM. Trotz eines vermeintlich anderen SoC ist das Beaglebone Blue also weiterhin software-kompatibel zu den bisherigen Beaglebone-Modellen. Auch beim Beaglebone Black Wireless wird der SoC bereits benutzt.

Die Beaglebone-Reihe entstand als Konkurrenz zum Raspberry Pi. War der erste Beaglebone dem ersten Raspberry Pi in der Leistung noch überlegen, können aktuelle Beaglebone-Modelle trotz des neuen Prozessors nicht mehr mit aktuellen Raspberry-Pi-Modellen konkurrieren. Aufgrund der beiden im Prozessor des Beaglebone enthaltenen autarken Microcontroller-Kerne eignet er sich als Rechner für Echtzeitsteuerungsaufgaben und ist deshalb weiterhin beliebt. Der Beaglebone Blue wurde erstmals im Januar 2016 angekündigt.

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morob65 16. Mär 2017

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