Abo
  • IT-Karriere:

BDI: Deutsche Industrie gegen Trumps Notstandkurs zu Huawei

Die Deutsche Industrie will sich nicht in den Handelskrieg zwischen China und USA hineinziehen lassen. Die Maßnahme Trumps könnte Huawei von Qualcomm-Chips abschneiden.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Netz von Huawei und Vodafone
5G-Netz von Huawei und Vodafone (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) will sich nicht dem Kurs der Trump-Regierung anschließen und einzelne Hersteller vom Ausbau der Netzinfrastruktur ausschließen. Das gab der BDI am 16. Mai 2019 bekannt. US-Präsident Donald Trump hat seiner Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten eingeräumt, gegen ausländische Telekommunikationsausrüster vorzugehen.

Stellenmarkt
  1. Weleda AG, Schwäbisch Gmünd
  2. Stadt Bochum, Bochum

"Europa muss den eigenen Kurs beibehalten. Die EU muss souverän entscheiden, welche Marktakteure es beim Aufbau der 5G-Netzinfrastruktur zulässt. Europa darf sich nicht in den Handelskonflikt zwischen China und den USA ziehen lassen", erklärte der BDI. Die Bundesregierung und die Europäische Kommission müssten an den von ihnen bereits initiierten Prozessen festhalten und diese zügig abschließen. Die deutsche Industrie brauche rasch Rechts- und Planungssicherheit beim 5G-Ausbau. "Hierfür sind europaweit abgestimmte, herstellerunabhängige Sicherheitsvorgaben für 5G-Netzwerkinfrastrukturen eine unerlässliche Voraussetzung", betonte der BDI.

Qualcomm und Huawei: alles unklar

Das Weiße Haus erklärte zwar, die Maßnahme Trumps sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet; das US-Handelsministerium gab jedoch eine Erklärung ab, wonach es ausreichend Anlass zu der Annahme gebe, dass Huawei sich gegen die nationale Sicherheit oder die außenpolitischen Interessen der USA richte. Wer US-Technologie an Huawei verkaufen oder transferieren wolle, müsse dafür künftig eine Lizenz erwerben. Diese könne verweigert werden, wenn nationale Sicherheitsinteressen berührt seien. Dies könnte bedeuten, dass Huaweis Smartphone-Sparte keine Chips von Qualcomm mehr erhält. Qualcomm selbst hat kein Interesse, Huawei als Kunden zu verlieren, weiß derzeit jedoch nicht, ob eine Exportgenehmigung benötigt oder erteilt wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)

Sharra 17. Mai 2019 / Themenstart

Steuererleicherungen bekommen sie überall. Steuern gezahlt haben sie eh kaum, und...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

Raumfahrt: Jeff Bezos' Mondfahrt
Raumfahrt
Jeff Bezos' Mondfahrt

Blue Moon heißt die neue Mondlandefähre des reichsten Mannes der Welt, Jeff Bezos. Sie ist vor exklusivem Publikum und ohne Möglichkeit von Rückfragen vorgestellt worden. Wann sie fliegen soll, ist unklar.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Trump will Nasa-Budget für die Mondlandung aufstocken
  2. SpaceIL Israelische Mondlandung fehlgeschlagen
  3. Raumfahrt Trump will bis 2024 Astronauten auf den Mond bringen

    •  /