Abo
  • Services:
Anzeige
Menschliches Gehirn: individuelle Anpassung an Situation eines Patienten steigert Motivation zur Mitarbeit.
Menschliches Gehirn: individuelle Anpassung an Situation eines Patienten steigert Motivation zur Mitarbeit. (Bild: American Heart Association)

BCI Virtuelle Hände in der Schlaganfalltherapie

US-Wissenschaftler nutzen ein BCI, eine 3D-Brille und virtuelle Hände bei der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten. Diese denken an eine Bewegung von Hand oder Arm und steuern dadurch die virtuellen Gliedmaßen. Ziel ist die Wiederherstellung geschädigter Nervenverbindungen.

Anzeige

Virtuelle Hände mit den Gedanken zu steuern, kann Schlaganfallpatienten dabei helfen, die Kontrolle über ihre realen Gliedmaßen zurückzugewinnen. Das legt eine Studie von US-Wissenschaftlern nahe, die allerdings noch verifiziert werden muss.

Die Forscher um Alexander Doud haben Tests mit sechs Probanden durchgeführt, die nach einem Schlaganfall Bewegungseinschränkungen in Händen oder Armen hatten. Die Patienten waren über eine Gehirn-Computer-Schnittstelle (Brain Computer Interface, BCI) mit einem Computer verbunden. Ziel ist, die Verbindung zwischen Gehirn und Gliedmaßen, die durch den Schlaganfall unterbrochen wurde, wiederherzustellen.

Proband trägt 3D-Brille

Dazu denkt der Patient an Bewegungen, die er mit den Händen durchführen will, etwa das Greifen nach einem Glas. Das BCI nimmt die Signale ab und bewegt die virtuellen Gliedmaßen auf dem Bildschirm entsprechend. Die Probanden tragen dabei eine 3D-Brille, durch die sie die virtuellen Arme auf einem Bildschirm sehen. Das erzeugt den Eindruck, als schauten sie auf ihre eigenen Arme.

"Während der Rehabilitation bewegt der Therapeut normalerweise Hand oder Arm eines Patienten in eine gewünschte Richtung und fordert sie dabei auf, sich diese Bewegung vorzustellen", erklärt Doud. "Bei diesem Übungssystem können die Patienten fotorealistische Hände steuern, indem sie daran denken, ihre Hände zu bewegen, ohne sie tatsächlich zu bewegen."

Einfach anzupassen

Das System sei so beschaffen, dass eine Reihe von Übungen damit durchgeführt werden könnte - nach einer Tasse greifen, eine Zahnbürste nehmen oder ein Gefäß öffnen. Es könne ohne viel Aufwand an die individuelle Situation eines Patienten angepasst werden, was wiederum deren Motivation steigere, damit zu arbeiten.

Die Tests fanden an der Universität von Minnesota in Minneapolis statt. Die Probanden hätten in drei jeweils zwei Stunden langen Sitzungen deutliche Fortschritte erzielt, berichten die Forscher. Sie hätten bei den Aufgaben eine Trefferquote von 81 Prozent erzielt. Das seien vielversprechende Ergebnisse. Allerdings hätten sie die Tests nur mit wenigen Probanden durchgeführt. Sie müssten mit einer größeren Gruppe von Testpersonen verifiziert werden.


eye home zur Startseite
xXDarkXx 19. Nov 2013

genau genommen sind alle Bewegungen Gedanken. Das denken der bewegung geschieht nur...

motzerator 18. Nov 2013

Entspannung für die Konsolenfinger, einfach hinsetzen und denken! Ich bin für...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Service Solutions Leipzig GmbH, Leipzig
  2. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bensheim
  3. Bundesversicherungsamt Referat 811, Bonn
  4. spectrumK GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. jetzt bei Alternate
  2. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack
  2. Kreditrating Equifax' Krisenreaktion ist ein Desaster
  3. Best Buy US-Handelskette verbannt Kaspersky-Software aus Regalen

Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

Indiegames-Rundschau: Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
Indiegames-Rundschau
Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  1. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob
  2. Indiegames-Rundschau Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  3. Jump So was wie Netflix für Indiegames

  1. SFTP Windows Server?

    Delacor | 22:34

  2. Re: Kaum Handlungssequenzen... Warum steht das bei -?

    _2xs | 22:33

  3. Re: Bei mir waren es 5 von 100 Apps...

    devzero | 22:33

  4. Re: warum nicht für switch?

    _2xs | 22:31

  5. Re: Back to 2000 - 2002 ;-)

    __destruct() | 22:29


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel