Anfänger haben die Wahl

Wir wollen unser erstes eigenes Programm schreiben. Dazu bietet die Microbit-Webseite vier browserbasierte Editoren an. Speziell an Jüngere richtet sich der Microsoft Block Editor, hinter dem eigentlich Googles Blockly steckt. Hier werden grafische Programmierblöcke per Maus zusammengesteckt. Das Gegenstück ist der Python-Editor, bei dem der Quellcode tatsächlich eingetippt werden muss. Vom Anspruch her dazwischen stehen der Javascript-Editor und Microsofts Touch Develop. Bei beiden werden die Sprachkonstrukte ebenfalls per Maus beziehungsweise per Fingertipp ausgewählt, der (Pseudo-)Quellcode ist allerdings im Klartext lesbar. Alle Editoren verfügen über einen Emulator, der Quellcode kann im Browser ausprobiert werden, ein Microbit ist nicht erfoderlich. Zum Teil sind die Benutzeroberflächen sogar bereits ins Deutsche übersetzt.

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Die Editoren funktionieren prinzipiell auch auf einem Tablet oder Smartphone. Der speziell für diese Geräte konzipierte Touch-Develop-Editor läuft auf diesen Geräten tatsächlich ganz ordentlich - vorausgesetzt, das Display ist groß genug. Das zum Test verwendete One Plus One mit seinem 5,5-Zoll-Display und 1.920 x 1.080 Pixeln ist ausreichend. Darunter wird es aber mit dem Platz eng.

Erst auf dem zweiten Blick fällt uns auf, dass wir uns für Editoren nicht registrieren mussten, um sie zu benutzen. Unsere Skripte bleiben trotzdem erhalten, nachdem wir den Browser geschlossen haben. Sie werden nicht auf dem Server gespeichert, sondern lokal in der Datenbank des Browsers. Allerdings scheint es damit ein Problem zu geben: Wir dürfen jeweils nur einen Editor im Browser offen haben.

Nachdem wir unser erstes Programm geschrieben haben, klicken wir auf den Compile-Knopf. Die Kompilierung erfolgt auf einem Server von Microsoft, das fertig kompilierte Programm wird uns zum Download angeboten. Wir speichern es auf unserem Computer.

Fortgeschrittene werden nicht eingeschränkt

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Wer lieber klassisch in C/C++ programmieren will, kann auch das. Allzu offensichtlich wird das aber nicht kommuniziert, erneut eher durch Zufall stoßen wir auf die Webseite der Universität von Lancaster. Dort erfahren wir, dass der Online-Editor von mBed mittlerweile den Microbit unterstützt, wie auch dessen Kommandozeilen-Toolchain. Während der Online-Editor unser Beispielprogramm nicht kompilieren will, haben wir mit der Kommandozeilen-Variante Erfolg.

Erfahrene Programmierer sollten sich aber nicht zu früh freuen. Die Dokumentation der C-Bibliothek für den Microbit ist noch wenig aussagekräftig und die Programmierung erfordert entsprechende Kenntnis der zugrundeliegenden Mbed-Plattform wie des Nordic-SDKs.

Unabhängig davon, wie das fertige Kompilat erzeugt wird, wird es vom Computer auf den Microbit über eine USB-Verbindung überspielt. Wie auch bei einigen anderen Mbed-basierten Geräten meldet sich die Platine beim Computer als Massenspeicher an. Die Programmdatei wird darauf kopiert und der Microbit initiiert den Flash-Vorgang. Er startet schließlich neu, unser Programm beginnt zu laufen und lässt die Onboard-LEDs aufblinken.

Mit einem zweiten Programm probieren wir die Pins aus. Per Krokodilklemmen schließen wir eine externe LED an und bringen sie zum Leuchten. Das ist nicht weiter schwierig. Allerdings dürften die breiten Pins auf der Platine gerne etwas breiter sein. Schon kleinere Bewegungen der Platine führen zum Verrutschen der Klemmen und unfreiwilligen Berührungen mit den schmaleren Kontaktstellen. Die Kombination aus Krokodilklemmen und Nutzung der Lagesensoren verbietet sich deshalb.

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 BBC Microbit im Test: Schulrechner muss noch dazulernenBluetooth-Verbindung frustriert 
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mac4ever 19. Jul 2016

Ich will ja nicht polemisieren, aber so wird das nichts. Das ist ein völlig halbgares...

Grevier 15. Jul 2016

Sprache verändert sich nunmal. Leb damit.

gadthrawn 13. Jul 2016

hm. mal sehen. - Die Industrie setzt eher m0 ein. Arduinos haben Atmel - also hat der...

gadthrawn 13. Jul 2016

https://developer.mbed.org/platforms/Microbit/ Eher mehr ;-) 6-17 GPIO (configuration...



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