BB-8 im Test: Ist das wirklich der Droide, nach dem wir suchen?

Ein Kurzauftritt im Trailer zum neuen Star-Wars-Film hat gereicht, um das Interesse der Fans an dem Droiden BB-8 zu wecken. Sphero hat den Roboter als fernsteuerbares Spielzeug auf den Markt gebracht - dabei die Werbeversprechungen allerdings nur teilweise erfüllt.

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BB-8 und die Steuerungs-App auf einem Android-Smartphone
BB-8 und die Steuerungs-App auf einem Android-Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein kugelrunder, kleiner Droide aus dem neuen Star-Wars-Film, der sich über das Smartphone fernsteuern lässt und wie R2D2 vor sich hin piepst - viele Star-Wars-Fans dürften schon beim Gedanken daran mit Geldscheinen und Bankkarten wedeln. Der piepende Roboter BB-8 hat mit seinem knapp einsekündigen Auftritt im ersten Teaser zum neuen Star-War-Film schließlich einen bleibenden Eindruck bei vielen Fans hinterlassen.

Sphero bringt BB-8 jetzt als kleine Spielzeugversion auf den Markt. Dabei verspricht der auf App-gesteuertes Spielzeug spezialisierte Hersteller nicht wenig: BB-8 soll sich authentisch bewegen, zuhören und antworten, holographische Kommunikation ermöglichen und selbstständiges Verhalten mit einer eigenen Persönlichkeit aufweisen. Spätestens hier liegen die Geldscheine oder die Bankkarte auf den Verkaufstresen.

  • Der Star-Wars-Droide BB-8 in seiner Ladestation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kopf von BB-8 wird magnetisch gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladestation ist im Lieferumfang inbegriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird BB-8 über Induktion, also ohne Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Körper von BB-8 ist ungefähr so groß wie eine Orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Startbildschirm der gut gemachten Steuerungs-App des BB-8 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Verbindung zum BB-8 erfolgt schnell und problemlos. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü stehen verschiedene Bedienmodi zur Verfügung. (Screenshot: Golem.de)
  • Gesteuert wird BB-8 im Fahrmodus über das Steuerkreuz auf der linken Seite. Die Anzeige rechts dient der Nivellierung des Droiden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzlich sind weitere kleine Bewegungen eingespeichert. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Patrouillenmodus zeichnet verschiedene Eingaben auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht der von BB-8 verstandenen Sprachbefehle (Screenshot: Golem.de)
Der Star-Wars-Droide BB-8 in seiner Ladestation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei einem Preis von 170 Euro und aufgrund der Marketingversprechen dürften die Erwartungen an das Spielzeug bei den meisten Nutzern nicht gerade gering sein. Golem.de hat sich BB-8 genau angeschaut - und zwar viel Spaß gehabt, aber auch feststellen müssen, dass einige Versprechen unerfüllt bleiben.

Kugelkörper mit magnetischem Kopf

BB-8 besteht aus zwei Teilen: einem kugelförmigen Körper in der Größe einer Orange und einem aufsetzbaren Kopf in Form einer Halbkugel. Damit sieht der kleine Droide tatsächlich aus wie sein Vorbild im Teaser des neuen Star-Wars-Films. Technisch basiert BB-8 auf dem Sphero, einem per App fernsteuerbaren Ball des gleichen Herstellers.

Wie der Sphero bewegt sich auch BB-8 mit Hilfe eines gyroskopischen Antriebs: Im Inneren befindet sich eine Unwucht, die in Rotation versetzt wird und so den kleinen Ball vorwärtsbewegt. Durch Drehung der Unwucht wird die Richtung beeinflusst. Heben wir den Ball hoch, ist die Unwucht auch im ausgeschalteten Zustand zu bemerken.

Trotz des drehbaren Körpers hat BB-8 wie im neuen Star-Wars-Film einen Kopf, der während der Bewegung des kleinen Droiden auf dem Körper sitzt, ohne sich mitzudrehen. Das erreicht Sphero durch eine magnetische Halterung. Ein im Inneren des Körpers sitzender Magnet hält den Kopf fest und gleicht die Bewegungen aus. Das funktioniert weitgehend gut, ganz so stabil wie im Trailer sieht das Ganze aber nicht aus. Bei hektischen Bewegungen in Verbindung mit Kollisionen verliert BB-8 auch mal seinen Kopf.

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