Rollen in gemächlichem Schritttempo

Vom Tempo her bewegt sich BB-8 weitaus gemächlicher als sein Vorbild aus dem Star-Wars-Trailer: Selbst wenn wir die Geschwindigkeit in den Einstellungen auf Maximum stellen, erreicht die Kugel gerade mal Schrittgeschwindigkeit. Das dürfte auch daran liegen, dass der magnetisch fixierte Kopf ansonsten die Bewegung nicht mehr ausgleichen kann: Bereits bei der aktuellen Geschwindigkeit benötigt der Kopf immer etwas Zeit, um nach Richtungsänderungen wieder gerade auf dem Körper zu sitzen. Ein Boost-Modus verleiht dem Droiden einen circa einsekündigen Schub. Auch mit dieser Geschwindigkeitssteigerung kommt BB-8 nur schwer kleinere Steigungen hinauf.

  • Der Star-Wars-Droide BB-8 in seiner Ladestation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kopf von BB-8 wird magnetisch gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladestation ist im Lieferumfang inbegriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird BB-8 über Induktion, also ohne Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Körper von BB-8 ist ungefähr so groß wie eine Orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Startbildschirm der gut gemachten Steuerungs-App des BB-8 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Verbindung zum BB-8 erfolgt schnell und problemlos. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü stehen verschiedene Bedienmodi zur Verfügung. (Screenshot: Golem.de)
  • Gesteuert wird BB-8 im Fahrmodus über das Steuerkreuz auf der linken Seite. Die Anzeige rechts dient der Nivellierung des Droiden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzlich sind weitere kleine Bewegungen eingespeichert. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Patrouillenmodus zeichnet verschiedene Eingaben auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht der von BB-8 verstandenen Sprachbefehle (Screenshot: Golem.de)
Der Körper von BB-8 ist ungefähr so groß wie eine Orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Steuerung reagiert gut auf die Richtungseingaben in der App. Eine gewisse Grundverzögerung ist allerdings durch den gyroskopischen Antrieb gegeben: Bei ruckartigen Bewegungen muss sich das Momentum erst umkehren. Je langsamer sich der Droide bewegt, desto leichter lässt sich die Richtung ändern. Bei höherem Tempo gerät BB-8 auch mal außer Kontrolle, besonders auf glatten Böden. Dann ist er aus vollem Tempo nur schwer in den Stand zu bringen, stattdessen eiert er herum.

Glatter Untergrund führt zu Schlingern

Generell beeinflusst die Wahl des Untergrundes das Fahrverhalten stark: Je härter und glatter der Boden, desto schneller bewegt sich der Droide, besonders schnell auf harten, ebenen Holzböden oder glattem Beton. Dann rutscht er allerdings wie beschrieben, besonders bei Wendemanövern. Auf Teppichböden braucht der Roboter je nach Florhöhe ordentlich Zeit und Schwung, um Tempo aufzubauen. Dafür rutscht er auf solchen Bodenbelägen - beispielsweise kurzflorigem Teppichbelag - nicht so leicht in den Kurven.

Auch auf Bürgersteigen oder Straßen lässt sich der Roboter gut fahren - hier rutscht er deutlich weniger als auf Holzböden oder Kunststoffbelägen. Das Gehäuse bekommt dabei natürlich früher oder später den einen oder anderen Kratzer ab, zerbrechlich wirkt es aber nicht. Schützen sollten Nutzer den Droiden jedoch vor Stürzen aus größeren Höhen auf harten Boden. Kollisionen haben ihm nichts anhaben können, auch mit harten Wänden oder Blumentöpfen. Üblicherweise flog hierbei lediglich der Kopf ab, den wir dann einfach wieder aufsetzten.

Nach Zusammenstößen muss sich BB-8 wieder kurz orientieren beziehungsweise das Gyroskop im Inneren neu ausrichten. In dieser Zeit ist er nicht genau zu steuern, nach einigen Sekunden hat er sich in unserem Test aber immer wieder gefangen und ist von neuem losgerollt.

Kleine Bewegungen sind programmiert

BB-8 beherrscht einige programmierte Bewegungen. Diese sind abrufbar, wenn wir eine Schaltfläche neben der Nivellierungsanzeige drücken. Dann erscheinen Schaltflächen für Bewegungen wie Nicken, Kopfschütteln oder Tanzen sowie für kleine, eigenständige Fahrten auf einer rechteckigen Fläche oder innerhalb einer Acht.

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