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Bazel: Google wechselt Build-Werkzeug für Android

Statt Soong, Ninja und Make soll Android künftig Bazel zum Erstellen des Systems nutzen. Ein großangelegtes Projekt, das wohl Jahre dauert.

Artikel veröffentlicht am ,
Google wechselt auf Bazel für die Android-Builds.
Google wechselt auf Bazel für die Android-Builds. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Android-Betriebssystem soll künftig ausschließlich mit dem von Google erstellten Build-Werkzeug Bazel gebaut werden, wie das Unternehmen in seinem Open-Source-Blog schreibt. Dabei handelt es sich um einen grundlegenden Wechsel des wohl wichtigsten Bestandteils zum Erstellen von Android. "Nach erheblichen Untersuchungen, um zu verstehen, wie die Android-Plattform am besten richtig und schnell erstellt werden kann", habe Google diese Entscheidung getroffen.

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Google hat Bazel erstmals 2015 vorgestellt. Es wurde ursprünglich als internes Projekt für seine riesigen und verteilten Quellcode-Repositories entwickelt. Für das hauptsächlich in Java geschriebene Android werden sehr oft Ant, Gradle oder Maven genutzt. Für Projekte in C und C++, die Android ebenso nutzt, kommen oft Make beziehungsweise CMake zum Einsatz.

Android hat sehr lange auf klassisches Make-File gesetzt und mit Android 7 damit begonnen, diese durch Soong und Ninja zu ersetzen. Ninja wird etwa auch im Chromium-Projekt genutzt. Von der Nutzung von Bazel für Android erhofft sich Google vor allem eine höhere Flexibilität im Build-Prozess sowie ein besseres Verständnis über laufende Build-Vorgänge und deren Abhängigkeiten. Darüber hinaus soll die Konfiguration weniger komplex werden. Google hofft außerdem dank Bazel, reproduzierbare Builds von Android erstellen zu können, was ein größeres Vertrauen in die Builds schaffen kann.

Die Migrationsphase hin zu Bazel will Google über die kommenden Android-Versionen verteilen und in "verdaubare Meilensteine" aufteilen. Der erste Schritt ist dabei die Aufnahme von Bazel in den Android-Code. Eine direkte Auswirkung auf den Android-Build soll es trotz des angekündigten Wechsels jedoch weder in diesem Jahr noch im Jahr 2021 geben.

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