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Baywatch: Drohne rettet zwei Schwimmer

Eine Drohne hat zwei Schwimmer gerettet, die vor Australien im Meer trieben und mit hohen Wellen kämpften. Die Drohne warf über ihnen einen Rettungsschwimmkörper ab, mit dem sie an Land schwammen.
/ Andreas Donath
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Eine Drohne vom Typ Stellar X1000 (Bild: Little Ripper)
Eine Drohne vom Typ Stellar X1000 Bild: Little Ripper

In Australien hat erstmals eine Drohne zwei Schwimmer in Not vor dem Ertrinken bewahrt. Die Drohne wurde von Rettungsschwimmern gesteuert, die mit den Fluggeräten gerade Haie aus der Luft beobachteten, als der Notruf eintraf, wie The Sidney Morning Herald(öffnet im neuen Fenster) berichtete.

Ein Rettungsschwimmeraufseher konnte mit Hilfe des unbemannten Luftfahrzeugs (UAV) die Schwimmer innerhalb von Minuten nach dem ersten Alarm lokalisieren. "Der Little Ripper UAV hat sich heute zweifellos bewährt, es ist ein erstaunlich effizientes Rettungsgerät" , sagte Jai Sheridan der Zeitung. Über den Schwimmern wurde ein Rettungsschwimmkörper fallengelassen. Rettungsschwimmer hätten einige Minuten länger gebraucht, um den Ort zu erreichen.

Die Drohnen vom Typ Stellar X1000 UAV(öffnet im neuen Fenster) verfügen über acht Rotoren und stammen von der Firma Innoflight. Sie verfügen über Einziehfahrwerke für eine freie Sicht der Kamera und ausklappbare Arme, um sie leicht transportieren zu können.

Neben dem Copter unterhält der Drohnendienst Little Ripper kleine unbemannte Helikopter vom Typ Vapor 55 der Firma Pulse Aerospace und den Benzin XFD des deutschen Unternehmens Vario Helicopter(öffnet im neuen Fenster) .

Die Regierung des Bundesstaates New South Wales im Südosten Australiens will für 16 Millionen Australische Dollar (10,45 Millionen Euro) entsprechende Fluggeräte kaufen und startete im Dezember 2017 einen Pilotversuch, bei dem 430.000 Australische Dollar in Drohnentechnologie investiert werden sollen.


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