Bayern: Telekom schließt LTE-Lücken entlang von Autobahnen

Die Telekom arbeitet weiter die Versorgungsauflagen an den Autobahnen ab. Doch die letzten LTE-Lücken sind schwer zu schließen.

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(vlnr.): Tobias Gotthard (Landtagsabgeordneter), Tanja Schweiger (Landrätin), Hubert Aiwanger (Bayerns Staatsminister für Wirtschaft), Conrad Fuchs (Europoles), Peter Unger (Telekom), Andrea Dobsch (Bürgermeisterin), Bruno Jacobfeuerborn (Funkturm).
(vlnr.): Tobias Gotthard (Landtagsabgeordneter), Tanja Schweiger (Landrätin), Hubert Aiwanger (Bayerns Staatsminister für Wirtschaft), Conrad Fuchs (Europoles), Peter Unger (Telekom), Andrea Dobsch (Bürgermeisterin), Bruno Jacobfeuerborn (Funkturm). (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat eine LTE-Lücke entlang der bayerischen Autobahnen geschlossen. Wie das Unternehmen am 16. September 2020 bekanntgab, wurde in Zeitlarn bei Regensburg an der A93 ein neuer Standort in Betrieb genommen. Der 46 Meter hohe Betonmast schließt eine rund 300 Meter lange Versorgungslücke auf der Autobahn.

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Entlang von Schienen und auf Autobahnen wolle die Telekom den Kunden lückenlos Mobilfunk anbieten, sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl im März 2020. "Allerdings stehen uns oft bauliche Hürden im Weg. Diese gemeinsam zu nehmen, darum geht's in unserem engen Austausch mit der Deutschen Bahn und mit Kommunen. Wir versorgen bereits 12.940 der rund 13.200 Autobahnkilometer. Bei den ICE-Strecken sind 5.660 von rund 5.800 Kilometern mit LTE abgedeckt."

Versorgungslücken an Autobahnen und Schienenstrecken würden oft nur wenige Hundert Meter betragen. Hier liege die Schwierigkeit: Netzbetreiber müssten genau dorthin einen Standort bauen. "Andere Standorte kommen nicht infrage, denn sie können die Lücke nicht schließen. Wenn dann dort kein vermietbereiter Eigentümer zu finden ist oder Genehmigungen nicht erteilt werden, sind ein Schließen der Lücke und damit die Vollversorgung nicht möglich", sagte Jodl. Der Telekom fehlten mehr als 300 Standorte an Bundesautobahnen und rund 150 Standorte an ICE-Strecken.

"Es fehlen lediglich knapp 35 Kilometer"

"Allein in diesem Jahr haben wir 41 Standorte neu gebaut und 76 mit LTE erweitert", sagte Mathias Poeten, Leiter Mobilfunk bei der Telekom Deutschland zum Ausbau der Autobahnstrecke in Bayern. "Es fehlen lediglich knapp 35 Kilometer, damit wir einen Haken an die Sache machen können und auf die 100 Prozent kommen." Diese rund 20 Lücken hätten es aber in sich. Hier sucht die Telekom zum Teil seit Jahren nach geeigneten Flächen, um einen Standort zu bauen.

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"Ich freue mich, dass die Mobilfunkbetreiber rasch die letzten Kilometer ausbauen, damit Autobahnen und ICE-Strecken zum Jahresende lückenlos versorgt sind, wie es von den Versorgungsauflagen verlangt wird", sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

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