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Bay Trail: Intel soll Tablet-SoCs für unter 5 US-Dollar anbieten

Besonders günstige Prozessoren und ein 100-Millionen-Dollar-Fonds sollen in China Hersteller dazu bewegen, ihre Android-Tablets mit Intels Bay-Trail-Plattform auszustatten. Über diesen Umweg versucht Intel wie schon bei den Ultrabooks neue Marktanteile zu gewinnen.
/ Marc Sauter
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Das V975i ist eines der wenigen Android-Tablets mit Intels aktueller Bay-Trail-T-Plattform. (Bild: Onda)
Das V975i ist eines der wenigen Android-Tablets mit Intels aktueller Bay-Trail-T-Plattform. Bild: Onda

Intel hat der Digitimes(öffnet im neuen Fenster) zufolge die Preise für seine Android-Tablet-SoCs deutlich gesenkt, insbesondere chinesischen Herstellern soll Intel die Chips mittlerweile für unter 5 US-Dollar und ergo sehr günstig anbieten. Das Unternehmen unterbietet mit diesem Preis Konkurrenten wie Qualcomm oder Nvidia. Ziel ist es, einen höheren Marktanteil zu erreichen.

Die meisten aktuellen Android-Tablets nutzen ARM-SoCs (beispielsweise von Mediatek), Intels Clover Trail+-Plattform steckt nur in wenigen Geräten. Die Valleyview-SoCs ( Bay Trail T ) dagegen verbaut kaum ein Hersteller: Neben dem in China angekündigten Onda V975i(öffnet im neuen Fenster) soll immerhin das Asus Transformer TF103C in Europa erscheinen.

Daher hatte Intel nach Marketingzuschüssen mittlerweile auch einen 100-Millionen-Dollar-Fonds für China(öffnet im neuen Fenster) ähnlich dem für Ultrabooks angekündigt, um neben dem Internet der Dinge auch Smartphone- und Tablet-Design-Wins zu fördern. Zusammen mit neuen Atoms für Android und Windows 8.1 soll der Fonds Marktanteile sichern.

Gerade die Modelle Z3735E und Z3735G mit 32-Bit-Speicherinterface ermöglichen sehr günstige Geräte, die sich gut für den chinesischen Markt eignen dürften. Ein 64-Bit-Interface erfordert eine aufwendigere Platine, zwei Kanäle wie beim Atom Z3795 steigern die Komplexität weiter.


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