• IT-Karriere:
  • Services:

Bay Trail: Intel investiert eine Milliarde in Tablet-Verkäufe

Intel soll für 2014 planen, Hersteller mit Marketingzuschüssen, besonders günstigen sowie teilweise kostenlosen Chips dazu zu bringen, mehr Intel-Tablets zu veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel sieht in Tablets einen wichtigen Wachstumsmarkt.
Intel sieht in Tablets einen wichtigen Wachstumsmarkt. (Bild: Intel)

Wie die Digitimes berichtet, möchte Intel im nächsten Jahr wie angekündigt mobil machen und sich im Tablet-Segment einen größeren Marktanteil verschaffen. Aus diesem Grund soll Intel an die Hersteller eine Milliarde US-Dollar an Marketingzuschüssen verteilen und ihnen Tablet-Chips zu sehr niedrigen Preisen verkaufen oder sie gleich kostenlos liefern.

Stellenmarkt
  1. neam IT-Services GmbH, Paderborn
  2. Medion AG, Essen

Angeblich plant Intel, im kommenden Jahr 60 Millionen Tablet-Prozessoren auszuliefern, was laut Schätzungen von taiwanischen Herstellern der sechs- bis siebenfachen Menge entspricht, die der Hersteller bis Ende 2013 verkauft haben wird. Die Fertiger gehen zwar nur von 40 Millionen Prozessoren aus, aber auch dies wäre ein gewaltiger Sprung nach vorne, mit dem sich Intel Marktanteile sichern würde.

Eine Milliarde US-Dollar an Marketingzuschüssen und damit das Dreifache dessen, was Intel zu Beginn in die Ultrabook-Sparte investierte, soll die Hersteller dazu bewegen, künftig mehr Tablets mit Intel-Prozessoren auszustatten und diese zugleich günstig anzubieten. Der Fokus liegt hierbei auf Bay Trail, Intels größter Hoffnung: Offiziell kostet der günstigste Prozessor bei Abnahme von 1.000 Stück 31 US-Dollar, in der Praxis sollen Hersteller jedoch bei sehr großen Stückzahlen unter 10 US-Dollar pro Prozessor bezahlen. Zudem legt Intel angeblich Funkmodule kostenlos bei, LTE-Modelle wie das XMM 7160 kosten laut unseren Schätzungen auch in großen Stückzahlen über 20 US-Dollar.

Die eine Milliarde US-Dollar Marketingzuschüsse sind bei 60 Millionen Tablet-Prozessoren alleine schon eine Subventionierung von knapp 17 US-Dollar pro Gerät. Hinzu kommt der günstige Verkauf oder das Verschenken von Chips. Letzteres ist je nach örtlicher Regulierungsbehörde noch legal, wenn nur Bundles angeboten werden. Die Funkmodule gibt es also nicht einzeln kostenlos, sondern nur im Paket mit dem Tablet-SoC als Beigabe besonders günstig.

Das erinnert an das Konzept von 'Centrino', bei dem Intel ab 2003 diese Marke stark selbst bewarb. Verwenden konnten die Marke nur die Notebookhersteller, die CPU, Chipsatz und das damals im Vergleich zur Konkurrenz sehr teure WLAN-Modul im Paket von Intel kauften.

Intel stellt also dem Bericht zufolge erneut Umsatz und Gewinn vorerst hintenan, um einen größeren Marktanteil zu erlangen, denn die Kosten für Entwicklung und Herstellung trägt der Hersteller selbst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Overcooked! 2 für 11,50€, The Survivalists für 18,74€, Worms Armageddon für 7,50€)
  2. 7,77€
  3. 22,99€
  4. 26,99€

humpfor 29. Nov 2013

Noch ein Review zum 8": http://www.gottabemobile.com/2013/11/27/dell-venue-8-pro-review/

stoney0815 28. Nov 2013

Prinzipiell läuft Android ja auch auf einer x86 Plattform, wie das razr i meiner...


Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
CPU und GPU vereint: Wie die Fusion zu AMDs Zukunft wurde
CPU und GPU vereint
Wie die Fusion zu AMDs Zukunft wurde

Mit Lauchgemüse und Katzen-Kernen zu Playstation und Xbox: Wir blicken auf ein Jahrzehnt an Accelerated Processing Units (APUs) zurück.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Star Wars und Star Trek: Was The Mandalorian besser macht als Discovery
    Star Wars und Star Trek
    Was The Mandalorian besser macht als Discovery

    Unabhängig von der Story und davon, ob man Star Trek oder Star Wars lieber mag - nach den jüngsten Staffeln wird deutlich: Discovery kann handwerklich nicht mit The Mandalorian mithalten. Achtung, Spoiler!
    Ein IMHO von Tobias Költzsch

    1. Lucasfilm Games Ubisoft entwickelt Open World mit Star Wars
    2. Krieg der Sterne Star Wars spielt unter dem Logo von Lucasfilm Games
    3. Star Wars chronologisch Über 150 Stunden Krieg der Sterne

    Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
    Donald Trump
    Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

    Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
    2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
    3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

      •  /