Elektromobilität: Tesla muss mit seinen Kunden Lkw-Ladestationen bauen

Teslas Kunden scheinen sich am Bau der Ladestationen beteiligen zu müssen, mit denen die Elektro-Lkw geladen werden. Tesla soll mit Anheuser-Busch, Pepsi Co und United Parcel Service vor Ort Ladestationen an ihren Standorten bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Teslas Elektro-Lkw
Teslas Elektro-Lkw (Bild: Tesla)

Der Elektro-Sattelschlepper Tesla Semi, der ab nächstem Jahr auf den Markt kommen soll, benötigt spezielle Ladestationen, um seine Akkus schnell zu laden. Nun müssen offenbar Teslas Kunden einen Teil der Kosten für die Megacharger tragen, die an ihren Standorten aufgebaut werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfahren hat.

Stellenmarkt
  1. Service Process Manager (m/w/d)
    Körber Pharma Inspection GmbH, Markt Schwaben bei München
  2. IT Systemadministrator*in (m/w/d) 100 % Homeoffice / Remote
    Wikando GmbH, verschiedene Einsatzorte
Detailsuche

Welchen Anteil der Baukosten Tesla trägt oder ob der Hersteller gar kein Geld dazugibt, konnte Reuters nicht in Erfahrung bringen. Die Firmen gehören zu den neun großen Unternehmen, die Vorbestellungen für Teslas E-Lastwagen aufgegeben haben.

Die Lkw könnten dadurch zunächst nur auf Routen unterwegs sein, die ein Aufladen auf der Strecke nicht erforderlich machen. Der Aktionsradius wird dadurch erheblich eingeschränkt.

Tesla betreibt weltweit bereits mehr als 1.100 Supercharger-Stationen für die Fahrer seiner E-Pkw. Elon Musk hatte davon gesprochen, etwas Ähnliches für die Lkw zu bauen, indem ein Netz von "Megachargern" installiert werde, die innerhalb von 30 Minuten eine Reichweite von 630 km nachladen sollen.

Golem Karrierewelt
  1. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
  2. Git Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie schnell Tesla das Megacharger-Netz aufbauen kann, ist unklar. Derzeit ist das Unternehmen damit beschäftigt, die Produktion des Model 3 so zu optimieren, dass die erforderliche Fahrzeugmenge hergestellt werden kann. Ob auch noch die Produktion des Elektro-Lkw, der 2019 ausgeliefert werden soll, termingerecht realisiert werden kann, wird mittlerweile laut Reuters von einigen Analysten bezweifelt.

Tesla selbst äußerte sich zu den angesprochenen Problemen nur allgemein. Das Unternehmen bestätigte, beim Bau der Ladestationen eng mit Großkunden zusammenzuarbeiten.

Der Paketzusteller UPS hat 125 Tesla-Sattelschlepper mit Elektromotor und großem Akku geordert. Die UPS-Bestellung übertrifft Teslas bisher größten Auftrag von 100 Sattelschleppern durch Pepsi. UPS will, dass ab 2020 25 Prozent der neu angeschafften Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, wozu das Unternehmen auch Strom zählt.

Andere Unternehmen sind vorsichtiger und ordern weniger Fahrzeuge. Die US-Brauerei Anheuser Busch bestellte 40 der Trucks vor, der Einzelhändler Walmart und der Logistikdienstleister DHL orderten ebenfalls einige E-Trucks.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


picaschaf 05. Feb 2018

+1 Ja, wenn jetzt jeder der Ladesäulen selbst (oder zum Teil selbst) bezahlen muss die er...

dev2035 05. Feb 2018

Ist jetzt Spekulation (wie der Großteil des Artikels ja auch), ich vermute die Charger...

M.P. 05. Feb 2018

Der Patenonkel meines Sohnes ist Landwirt, und hatte bis vor einigen Jahren einen...

Pecker 05. Feb 2018

Kenne ich auch. Da reicht aber eine einzige für ne ganze Flotte. Aber ich habe das auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Twitter
Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah

Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist klar: Das Netzwerk hat wesentlich weniger Mitarbeiter. Es ist aber noch viel mehr passiert.
Ein Bericht von Oliver Nickel

Twitter: Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah
Artikel
  1. Responsible Disclosure: Obi macht das Melden einer Sicherheitslücke schwer
    Responsible Disclosure
    Obi macht das Melden einer Sicherheitslücke schwer

    Ein Sicherheitsforscher hat eine Lücke bei mehreren Unternehmen und Stadtverwaltungen gemeldet. Obi machte es ihm besonders schwer.

  2. Energiewende: Regierung senkt Hürden für vernetzte Stromzähler
    Energiewende
    Regierung senkt Hürden für vernetzte Stromzähler

    Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz die Verbreitung von vernetzten Stromzählern beschleunigen. Das soll die Verbraucher nicht mehr Geld kosten.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Sono Motors: Solarauto Sion steht vor dem Aus
    Sono Motors
    Solarauto Sion steht vor dem Aus

    Sono Motors hat nicht mehr genug Geld für den Aufbau der Serienproduktion des Solarautos Sion. Nun soll die Community finanziell helfen. Mal wieder.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon • Samsung SSDs bis -28% • Rabatt-Code für ebay • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% • HyperX PC-Peripherie -56% • Google Pixel 6 & 7 -49% • PS5-Spiele günstiger • Tiefstpreise: Palit RTX 4080 1.369€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ [Werbung]
    •  /