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Battlefield 6: Redsec scheitert zum Start an den eigenen Spielern

Der Battle-Royale-Modus von Battlefield 6 kommt bei Spielern nicht gut an. Besonders zwei Kritikpunkte fallen auf.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Battlefield 6 - Redsec (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Battlefield 6 - Redsec Bild: Electronic Arts

Der Start von Redsec verläuft holprig: Der neue Battle-Royale-Modus für Battlefield 6 erhält auf Steam(öffnet im neuen Fenster) überwiegend mäßige bis schlechte Bewertungen. Während die deutsche Community die Nutzermeinungen noch als "ausgeglichen" einstuft, lautet das englischsprachige Urteil "größtenteils negativ" .

Nach rund 4.600 eingereichten Rezensionen liegen die positiven Stimmen bei weniger als 40 Prozent. Das ist ein ungewöhnlich schwacher Wert für ein Free-to-Play-Angebot aus einer der bekanntesten Shooter-Reihen.

Viele Nutzer kritisierten, dass Redsec eine Art Pflichtübung für Spieler des Hauptprogramms sei. Zahlreiche Herausforderungen in Battlefield 6 erfordern einen Abstecher zu Redsec.

Viele fühlen sich dadurch gezwungen, einen Modus zu spielen, der ihnen vom Ablauf her nicht zusagt. Ein Nutzer schreibt: "Ich will kein Battle Royale spielen, nur um meine BF6-Aufträge zu erledigen."

Der zweite oft genannte Kritikpunkt: die relativ bunte Aufmachung von Redsec, jedenfalls im Vergleich zum sehr authentisch-düster gehaltenen Battlefield 6. Ein Spieler kommentierte: "Redsec fühlt sich an wie Werbung für Skins – nicht wie Battlefield."

Auch technische Probleme führten zu Frust. Auf Reddit und in Foren berichteten Spieler von Abstürzen, fehlerhaftem Matchmaking und Rücksetzern im Fortschrittssystem.

Das Fachmagazin MP1st(öffnet im neuen Fenster) nannte eine Reihe bekannter Launch-Probleme, darunter Serverinstabilität. Auch Exploits und erste Hackerberichte tauchten kurz nach der Veröffentlichung auf.

Sechsstellige Spielerzahlen

Trotz des mäßigen Feedbacks verzeichnete Battlefield 6 nach Zahlen von Steam DB(öffnet im neuen Fenster) kurz nach dem Start von Redsec mehr als eine halbe Million gleichzeitiger Spieler. In den Tagen davor lag der Wert meist bei 350.000 – aber eben nur für Battlefield 6.

Redsec wird auf Steam DB nicht als separates Produkt geführt. Wie viele der Spieler tatsächlich im Battle-Royale-Modus unterwegs waren, lässt sich deshalb nicht sagen.

In sozialen Netzwerken hofften Fans dennoch, dass Electronic Arts und die Battlefield Studios den Modus stabilisierten und stärker dem Hauptspiel annäherten. Redsec setzt auf großangelegte Gefechte mit bis zu 100 Teilnehmern. Die Karte kombiniert offene Wüsten- und Industrieflächen mit zerstörbaren Gebäuden und eng bebauten Stadtzonen.

Die Spieler landen in Duos oder Viererteams in der sogenannten Drop Zone und müssen sich mit verstreutem Loot ausrüsten. Neben den typischen Waffen und Ausrüstungsgegenständen finden sich dort temporäre Gadgets wie Drohnen, Schildgeneratoren oder Signalfeuer.

Statt eines sich langsam verkleinernden Kreises mit schleichendem Schaden zieht sich in Redsec eine Feuerschneise über die Karte, die beim Kontakt sofort tödlich ist. Das führt zu einem hohen Tempo und zwingt Teams dazu, schneller auf Bewegung und Positionierung zu reagieren. Redsec ist für Free-to-Play sowie Windows-PC, Playstation 5 und Xbox Series X/S erhältlich.


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