Abo
  • Services:

Battlefield 5 mit Raytracing: Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt

Das nächste Battlefield wird das erste mit Raytracing-Optik, zumindest auf einer Geforce RTX. Aber selbst die Turing-Grafikkarten schaffen bisher nur 1080p flüssig, dafür sieht der Shooter einfach klasse aus.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Battlefield 5 mit Raytracing auf einer Geforce RTX 2080 Ti
Battlefield 5 mit Raytracing auf einer Geforce RTX 2080 Ti (Bild: Dice/Screenshot: Golem.de)

Noch am Abend der Vorstellung der neuen Geforce RTX hatten wir die Möglichkeit, das am 20. November 2018 erscheinende Battlefield 5 auf einer Geforce RTX 2080 Ti mit Raytracing anzuspielen und Szenen aufzuzeichnen. Die zusätzlichen Effekte verbessern die ohnehin schon exzellente Grafik noch weiter und sind teils taktisch relevant, die Bildrate verringert sich aber spürbar.

Stellenmarkt
  1. Landesbank Hessen-Thüringen, Offenbach am Main
  2. Amprion GmbH, Pulheim

Entwickler Dice nutzt Raytracing in Battlefield 5 rein für Reflexionen in Wasser wie Pfützen oder Flüssen und für Spiegelungen in Scheiben oder Autolack, nicht aber für die komplette Beleuchtung mit Licht und Schatten wie 4A Games bei Metro Exodus. Generell ist der Ansatz ein hybrider, da neben Raytracing primär auf Rastergrafik gesetzt wird. Mit Letzterer sind allerdings ohne aufwendige Cubemaps-Tricks keine Reflexionen von Objekten möglich, die sich nicht im Screen Space, also dem Sichtfeld der virtuellen Kamera befinden.

Mit Raytracing hingegen klappt das: So sehen wir uns selbst in der Scheibe und sogar den Gegner hinter uns, aber auch Explosionen oder Schüsse hinter einem Objekt können sich spiegeln und so feindliche Bewegungen verraten. Vor allem jedoch sieht die Darstellung schlicht realistischer und schärfer aus als der bisherige oft niedrig aufgelöste und perspektivisch verzerrte Cubemap/Screen-Space-Ansatz. Besonders auffällig waren verschwundene Render-Fehler beim Zielen per Kimme und Korn.

Die Demo lief in 1080p mit offenbar maximalen Details und definitiv unter 60 fps, in der Alpha ohne Raytracing erreichten wird diese Bildrate selbst in 1440p locker mit einer Geforce GTX 1080 Ti. Daher überlegt Dice, ob Raytracing nicht nur an- und abschaltbar sein soll, sondern in Stufen. Der Entwickler trickst ohnehin mit Offsets und einem Strahl für mehrere Pixel, zudem kann wohl der Compute Shader für das Entrauschen für mehr Performance bei grobkörnigeren Spiegelungen justiert werden.

Nvidia nutzt die neuen RT-Cores der Geforce RTX zur Hardwarebeschleunigung einiger Raytracing-Operationen wie der Triangle-Intersection. Diese Berechnungen dauern einige Millisekunden und kosten Energie, welche den regulären ALUs dann fehlt, wenn die das Denoising durchführen. Alternativ kann das auf den ebenfalls integrierten Tensor-Cores laufen, aber zumindest Dice sieht das momentan nicht vor. Die Geforce RTX 2080 (Ti) erscheinen am 20. September 2018, also zwei Monate vor Battlefield 5.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia am Editor's Day in Köln teilgenommen, die Reisekosten wurden zur Gänze von Nvidia bezahlt. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

randalemicha 10. Sep 2018 / Themenstart

Wenn man arbeitet hat man ja wiederum keine Zeit zum Spielen. Verfluchter Teufelskreis ;-)

Tom01 02. Sep 2018 / Themenstart

BF 5 ist das erste BF an dem ich interessiert bin. Allerdings kommen für mich nur AMD...

tingelchen 02. Sep 2018 / Themenstart

Da sieht man aber nicht wie die Entwickler mit RT umgehen. In dieser Demo schon. Zudem...

Ach 02. Sep 2018 / Themenstart

Du legst dem Aufbau der BSP eine Gewichtung zu, die er so überhaupt nicht(mehr?) hat. Als...

xmaniac 31. Aug 2018 / Themenstart

Umgekehrt wird ein Schuh draus, es wurde in BF5 lediglich als Effekt für Kleinigkeiten...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Assassin's Creed Odyssey im Test: Spektakel mit Spartiaten
Assassin's Creed Odyssey im Test
Spektakel mit Spartiaten

Inselwelt statt Sandwüste, Athen statt Alexandria und dazu der Krieg zwischen Hellas und Sparta: Odyssey schickt uns erneut in einen antiken Konflikt - und in das bislang mit Abstand schönste und abwechslungsreichste Assassin's Creed.
Von Peter Steinlechner

  1. Assassin's Creed Odyssey setzt CPU mit AVX-Unterstützung voraus
  2. Project Stream Google testet mit kostenlosem Assassin's Creed Odyssey
  3. Assassin's Creed angespielt Odyssey und der spartanische Supertritt

HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

    •  /