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Verfügbarkeit und Fazit

Zum Testen hatten wir Zugriff auf die PC-Version von Battlefield 5 (offizielle Systemanforderungen). Die meiste Zeit haben wir auf einem Rechner gespielt, bei dem wir in der Auflösung 1440p mit einer Geforce RTX 2080 Ti spielen konnten. Das Spiel sieht erstklassig aus: Schatten und Lichter wirken extrem glaubwürdig, Exturen sind sehr fein aufgelöst, Effekte sind stimmig - sehr viel besser geht es im Grunde derzeit nicht.

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Wenn wir von dieser Version auf die ebenfalls zur Verfügung stehende Fassung auf der Xbox One gewechselt sind, mussten wir uns zuerst an den Downgrade gewöhnen - die Unterschiede bei der Grafikqualität sind deutlich sichtbar. Im Vergleich mit anderen aktuellen Konsolenspielen wirkt Battlefield 5 aber immer noch sehr aufwendig produziert. Die Version für die Playstation 4 lag uns nicht vor. In den kommenden Tagen werden wir uns weiter mit den technischen Aspekten des Spiels beschäftigen.

Beim Test haben wir im gesamten Spiel keinerlei Hinweise auf Extras entdeckt, die für echte Euro zu kaufen sind. Später soll es solche Mikrotransaktionen geben, der geplante Starttermin und die Details hat Dice noch nicht bekanntgegeben. Die Entwickler versprechen, dass Spieler nur kosmetische Ausrüstung kaufen können. Ab Anfang Dezember 2018 soll es regelmäßig neue Modi, Karten und sonstige Extras geben, und zwar ohne weitere Zuzahlung. Im März 2019 will Dice - ebenfalls kostenlos - einen Battle-Royale-Modus namens Firestorm veröffentlichen, der momentan in Zusammenarbeit mit Criterion Games entsteht.

Battlefield 5 erscheint am 20. November 2018 für Windows-PC (rund 60 Euro) sowie für Xbox One und Playstation 4 (jeweils rund 70 Euro). Wer schon früher antreten möchte: Abonnenten von Origin Access Premier (Flatrate für alle neuen EA-Spiele, rund 15 Euro/Monat) können auf PC bereits ab dem 9. November 2018 loslegen. Käufer der Deluxe Edition (rund 90 Euro) dürfen am 15. November in den virtuellen Zweiten Weltkrieg ziehen.

  • Die Brücke ist schon zerstört - und Schauplatz von einer der spannendsten Maps. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte wählen wir den Respawn-Punkt aus. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Modi von Battlefield 5 im Hauptmenü. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Gebäude lassen sich nach und nach zerstören. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • In The Company sammeln und verwalten die Spieler ihre Ausrüstung. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Scharfschützengewehr suchen wir die Umgebung nach Feinden ab. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Kirche ist ein besonders engagiert umkämpfter Ort. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Nach unserem Ableben heilt uns ein Kamerad. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Den Jeep können wir selbst steuern, oder das Geschütz übernehmen. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • In einer Kampagne sind wir im herbstlichen Frankreich unterwegs. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Kanonen kämpfen wir vor allem gegen Flugzeuge. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Ein (kleiner) Teil des Grafikmenüs der PC-Version (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
Nach unserem Ableben heilt uns ein Kamerad. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)

Das Spiel erscheint ungeschnitten, die Vertreter der jeweiligen Nationen sprechen grundsätzlich ihre eigene Sprache. Das gilt in Multiplayermodus, so dass in den Gefechten Deutsch und Englisch zu hören ist, aber auch in der Kampagne. Wer trotzdem etwas verstehen will, kann Untertitel einschalten. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahre erhalten.

Fazit

Battlefield 5 ist konsequent auf die Unterstützung von Squads ausgelegt. Viele Elemente, von der Munitionsmenge bis zu den Klassen, wirken wie gemacht für Gruppen aus Fans der früheren Serienteile, die sich gemeinsam ins Gefecht stürzen möchten. Mit kampferprobten Mitstreitern fühlen sich die Matches wieder wunderbar episch an.

Das Actionspiel richtet sich auch sonst klar an erfahrene Spieler. Das Tempo ist höher als im Vorgänger, die Schusswechsel meist kurz. Wer nicht aufpasst und die Maps nicht kennt, verbringt einen großen Teil der Spielzeit im virtuellen Halbkoma. Die häufigen Bildschirmtode und der relativ aufwendige und zeitraubende Respawn- oder Heilprozess können für Einsteiger sogar frustrierend sein. Umso toller ist allerdings auch das Gefühl, wenn man dazulernt und sich Erfolge einstellen.

Eine große Stärke sind die Karten. Deren Laufwege bieten angenehm abwechslungsreiche Möglichkeiten. Eroberungsstellen und andere kritische Gebiete sind sinnvoll verteilt und dazu sehen die Umgebungen auch noch spektakulär gut aus. Anders als in früheren Serienteilen gibt es diesmal übrigens keine Karten, gegen die wir im Laufe vieler Partien irgendwann so etwas wie Abneigung entwickelt hätten, etwa wegen kleinerer Unstimmigkeiten oder schlicht wegen des Szenarios.

Einzelspieler kommen bei Battlefield 5 allerdings kaum auf ihre Kosten. Die kurzen Kampagnen erzählen zwar interessante Geschichten, die das Leid und Elend des Zweiten Weltkriegs berührend und sensibel auf den Bildschirm bringen. Spielerisch sind die anspruchslosen Ballereien aber eine Enttäuschung.

Schade, denn sonst sind Produktionsaufwand ebenso wie die Detailliebe von Battlefield 5 beeindruckend. Hier stimmen auch die Kleinigkeiten, jede Karte wirkt hochglanzpoliert. Neuerungen wie die Company sorgen für zusätzliche Motivation, indem langfristiges Engagement und Können belohnt werden. Grafik und Soundeffekte gehören vor allem auf leistungsstarken PCs zum Besten, was die Branche derzeit zu bieten hat.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Electronic Arts an einer mehrtätigen Testveranstaltung in Stockholm teilgenommen, die Reisekosten wurden zur Gänze von dem Publisher bezahlt. Anschließend haben wir außerdem in der Redaktion Zugriff auf die PC-Version erhalten, bei der wir allerdings wegen der noch nicht öffentlich erreichbaren Server nur die Kampagne spielen konnten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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Jhomas5 21. Nov 2018

Jede Standard Wehrmacht-Uniform hat ein Hakenkreuz...

koki 12. Nov 2018

Das einzige was mich an Frauen in Uniform in DIESEM Spiel stört sind die Schreie der...

LaonyFly 12. Nov 2018

Ich glaube hier ist es einfach und allein auf das neue Munitions- und Revivesystem...

most 09. Nov 2018

Spruch des Tages, genial!

OhgieWahn 09. Nov 2018

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