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Sammeln mit The Company

Mit derlei Erfolgen schalten wir nach und nach immer mehr Extras in The Company frei. So heißt eine gut gemachte Sammlung von Ausrüstungsgegenständen, Skins, Waffen und Vehikeln sowie Verbesserungen, mit der Spieler ihre Charaktere langfristig ausstaffieren können - was als eine wesentliche Motivation gedacht ist, sich langfristig in dem Spiel zu engagieren.

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Ein wesentlicher Unterschied von Teil 5 gegenüber den Multiplayergefechten aus den letzten paar Battlefields ist, dass Teil 5 das Squad stärker in den Mittelpunkt rückt. Gemeint sind Verbände aus normalerweise vier Soldaten, die zusammen kämpfen. Entsprechend ergänzen sich die vier Klassen Assault, Medic, Supply und Recon: Zum Beispiel haben wir weniger Munition im Magazin. Für einen ersten Angriff reichen die Kugeln zwar aus. Aber dann sind wir auf Lieferungen durch den Supply angewiesen, wenn wir nicht mit dem Kriegsmesser gegen gut ausgerüstete Feinde antreten möchten.

Im Normalfall haben wir mit derlei Notlösungen natürlich keine Chance. In Battlefield 5 ist die jeweils aktive Ausrüstung mitentscheidend über den Erfolg, und da haben wir viel Auswahl. Zum einen können wir unter einer Vielzahl von Gewehren und Pistolen wählen, dazu kommt Spezialgerät wie Flammenwerfer und das Scharfschützengewehr.

Außerdem dürfen wir in mehrere Vehikel klettern: Es gibt einen einfachen Kübelwagen (just der steuert sich leider sehr seifig), aber auch Panzer mit dicken Kanonen und einen riesigen Tank, mit dem wir feuerspeiend über die Schlachtfelder rumpeln können. Dazu kommen Flugzeuge, mit denen man unter anderem Selbstmordangriffe auf feindliche Stellungen durchführen kann. Das Ergebnis ist eine spektakuläre Explosion, die Spielern im Umkreis mehrere Dutzend Meter zumindest die Sicht, wenn nicht gar alle Lebenspunkte raubt.

Es gibt aber noch mehr Herausforderungen. Eine davon ist, dass feindliche Kugeln gegenüber dem Vorgänger mehr Schaden anrichten. Dice hat nach der Beta von Battlefield 5 die TTK (Time to Kill) zwar offenbar wieder etwas erhöht - aber allzu viele Treffer halten wir trotzdem nicht aus. Stellenweise kann das auch für erfahrende Spieler durchaus zu Frust führen: Wer ins gegnerische Fadenkreuz gelangt ist, überlebt häufig nur mit der richtigen Mischung aus Glück und Können.

Dice hatte angekündigt, dass Spieler deutlicher erkennen sollen, woher sie unter Beschuss genommen werden, um entsprechende Ausweichmaßnahmen ergreifen zu können. Wir finden, dass das sehr selten klappt: In den riesigen und offenen Umgebungen können wir fast immer von überall ins Visier genommen werden, Schutzwälle gibt es nur zufällig mal. Das bedeutet bei Beschuss meist den Bildschirmtod, oder zumindest hohen Schaden.

Wenn wir verletzt sind, regenerieren wir die Lebenspunkte (außer in den Kampagnen) nicht automatisch, sondern nur durch ein einmalig verwendbares Medipack. Wenn wir sterben, liegen wir bewegungsunfähig auf dem Boden, dabei läuft ein Timer. Den können wir mit einer Taste verlangsamen und um Hilfe rufen (was teilweise erschütternd echt klingt). Mit etwas Glück heilen uns der Medic oder ein Teamkamerad; nur der Medic füllt dabei alle Lebenspunkte wieder auf.

  • Die Brücke ist schon zerstört - und Schauplatz von einer der spannendsten Maps. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte wählen wir den Respawn-Punkt aus. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Modi von Battlefield 5 im Hauptmenü. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Gebäude lassen sich nach und nach zerstören. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • In The Company sammeln und verwalten die Spieler ihre Ausrüstung. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Scharfschützengewehr suchen wir die Umgebung nach Feinden ab. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Kirche ist ein besonders engagiert umkämpfter Ort. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Nach unserem Ableben heilt uns ein Kamerad. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Den Jeep können wir selbst steuern, oder das Geschütz übernehmen. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • In einer Kampagne sind wir im herbstlichen Frankreich unterwegs. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Kanonen kämpfen wir vor allem gegen Flugzeuge. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Ein (kleiner) Teil des Grafikmenüs der PC-Version (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
Gebäude lassen sich nach und nach zerstören. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)

Sobald wir die andere Taste drücken, läuft der Timer schneller. Wenn er auf Null sinkt, sind wir tot, und es folgt die nächste Entscheidung: Wahlweise können wir in der Übersichtskarte den Ort für unseren Respawn auswählen oder uns einfach unserem Squad anschließen. Wir tauchen dann aus dem Nichts hinter einem der Gefährten auf. Dieser Ablauf kommt uns zwar durchdacht vor, aber nach einer gewissen Zeit hat uns der Prozess trotzdem genervt und wir haben so gut wie immer den Timer beschleunigt, um möglichst schnell auf die Übersichtskarte zu gelangen.

Neben den Multiplayermodi bietet Battlefield 5 auch Inhalte für Einzelspieler, nämlich drei kurze, nicht mit einander verbundene Kampagnen, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen; eine vierte Kampagne soll später kostenlos folgen. Die Geschichten der Abenteuer gefallen uns: Wir folgen dem Schicksal einer Widerstandskämpferin in Norwegen, oder lernen anhand eines armen Soldaten namens Deme etwas über die Tirailleurs sénégalais, die auf der Seite Frankreichs kämpfen mussten.

So interessant Handlung und Hintergründe, so langweilig das Gameplay. Meist geht es darum, in halboffenen Umgebungen auf jeden verfügbaren Feind zu ballern, oder schlicht an den Gegnern vorbeizurennen und die eigentlichen Ziele, etwa Geschützstellungen, mit einer Granate zu zerstören. Wer sich beeilt und die gut gemachten Zwischensequenzen überspringt, schafft das locker in unter vier Stunden.

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 Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter FreundenVerfügbarkeit und Fazit 
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Jhomas5 21. Nov 2018

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koki 12. Nov 2018

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