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Weniger Speed auf dem Schlachtfeld

Nach einem gelungenen Abschuss haben wir häufig schockiert unsere eigene Munitionsanzeige betrachtet: Da waren stets fast keine Mumpeln mehr im Magazin. Dice hat die Startmunition begrenzt. Die Abhängigkeit von Supportspielern, die Munitionsnachschub bringen, wird also erhöht. Alternativ lassen sich auch Kugeln getöteter Gegner aufklauben, was aber ein riskanteres Manöver ist - denn in Battlefield 5 segnet man ja derzeit schnell das Zeitliche.

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Wenn man getroffen am Boden liegt, startet eine dramatische Sterbeszene, die nichts für zart Besaitete ist. Blutüberströmt schreit der Sterbende nach einem Sanitäter und kann sich noch winden und umsehen. Anders als im Vorgänger ist es nicht möglich, mit gedrückter Taste direkt zurück zum Startbildschirm zu gehen, um den Wiedereinstieg zu planen, was für ungeduldige Spieler nervig ist. Sanitäter wird es freuen. Sie ärgern sich in Battlefield 1 regelmäßig, wenn erschossene Kumpanen zu schnell aufgeben und ihnen keine Chance zur Wiederbelebung lassen. Vorbei ist auch die Zeit der Instant-Spritze: Die Reanimation dauert nun länger, der Sani muss vor der rettenden Spritze den Patienten ausgiebig tätscheln - was Feinden die Gelegenheit gibt, ihn bei der Arbeit zu erschießen.

  • Die Karte in Narvik ist eher klein und bietet zwei Kampfzentren in den Stadt und am Hafen. (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind kurz vor einem Klassen-Level-Up. (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Der Ping betrug für uns stets 19 oder 38 und war damit sehr gut. (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Die Flugzeuge sind weniger mächtig als in Battlefield 1 (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Was für ein "schöner Ausblick." (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Sterbeanimation beim Warten auf einen Sanitäter ist nichts für zart besaitete. (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Oft hatten wir das Gefühl eher Bad Company 3 statt Battlefield 5 zu spielen. (Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Die Flak-Geschütze sollen im fertigen spiel sogar mobil sein. (Dice/Screenshot: Golem.de)
Der Ping betrug für uns stets 19 oder 38 und war damit sehr gut. (Dice/Screenshot: Golem.de)

Uns dauert das Prozedere jetzt zu lang: erschossen werden, ausbluten, nicht wiederbelebt werden, zurück zum Startbildschirm, Anfangspunkt auswählen, erst dann weiterspielen. Auch ist es arg blutrünstig. Wir haben Dice vorgeschlagen, für die Sterbeszene wenigstens ein transparent einblendbares Overlay hinzuzufügen.

Wo ist hier der Feind?

Das Schneegestöber in Narvik bevorteilt Scharfschützen, die sich in den Berghängen oder dem dunklen Hafen verstecken konnten. Das ist aber nichts Neues, solche Karten gab es in Battlefield schon immer. Deutlich fremdartiger fühlt sich das neue System zur Feinderkennung an. Eine manuelle Taste zur Sichtung von Gegnern gibt es nicht mehr. In Battlefield 5 werden Gegner markiert, wenn sie quasi schon direkt über Kimme und Korn oder dem Fernglas anvisiert werden - exklusiv vom Späher.

Die gegnerischen Einheiten sind nicht nur seltener auffällig rot markiert, die Grafik an sich ist wie bereits bei Battlefield 1 durch cineastische Filter, Lens-Flares, Partikeleffekte und das angesprochene Schneegestöber sehr unübersichtlich. Dazu kommen nun noch neue Animationen, etwa beim Aufklauben von Munition. Schön sieht es ja aus, aber die vielen Details lenken auch ab. Das Gleiche gilt für die nach wie vor in der Mitte des Bildschirms aufpoppenden Warnungen, Medaillen oder Bänder. Hier hilft nur der bekannte Weg in die Optionen.

Battlefield 5 wird am 19. Oktober 2018 erscheinen. Über das Aboangebot Access können Neugierige bereits am 11. Oktober 2018 auf Xbox One und Windows-PC antreten, wenn auch nur mit begrenzter Spielzeit; Details sind noch nicht bekannt. Das Actionspiel erscheint für Playstation 4, Xbox One und Windows-PC.

Fazit

Die Closed Alpha von Battlefield 5 hat zwar zweifelsohne noch ihre Probleme: Im Großen und Ganzen gefallen uns die Designentscheidungen von Dice aber sehr. Alle Klassen bekommen sinnvolle Upgrades: Der Sturmtrupp kann Gegner schneller erledigen, der Sanitäter bekommt mehr Zeit, um gefallene Kollegen zu reanimieren, die Munitionskisten der Supportspieler sind gefragter denn je und der Aufklärer bekommt eine zentrale Rolle beim Markieren von Gegnern.

Der realistischere Ansatz belohnt taktisches und bedachtes Vorgehen in Squads. Durch das neue Aufklärungssystem ist es einfacher, dem Feind in den Rücken zu fallen und der verlangsamte Reanimationsprozess verhindert die spontane Wiederauferstehung einer kleinen Armee.

Insgesamt hatten wir einige Male das Gefühl, ein neues Bad Company zu spielen. Dice geht jedenfalls große Schritte zurück in diese Richtung. Das zeigt sich beim verstärkten Fokus auf die Zerstörbarkeit der Umgebung und den Klassen.

Sollten das Platzieren der Artillerie-Anlagen und der manuelle Deckungsbau im finalen Spiel auch gut funktionieren, sind wir bezüglich Battlefield 5 sehr zuversichtlich, dass sich die Serie in die richtige Richtung entwickelt.

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 Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
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Jorgo34 14. Aug 2018

Lol, nur das Planetside 2 ein ganz anderes Spiel ist und in vielen Dingen Battlefield...

Jorgo34 14. Aug 2018

+1

mhstar 16. Jul 2018

Wieso heulen? Bist ja so ein richtiger 3|_173 Freak - tu brav schimpfen über die Casuals...

quakerIO 09. Jul 2018

Ja, ich weiss auch nicht, ob das was mit dem alt werden zu tun hat :-\

ecv 09. Jul 2018

Wenn kein Sanitäter in der nähe ist einfach die Szene kürzen?


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