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Battlefield 4: Wenn der Schalldämpfer des QBU-88 den Ton abschaltet

Aufgrund der immer noch auftretenden Serverabstürze und Fehler hat Dice einen großen Client-Patch für Battlefield 4 veröffentlicht. Dieser soll diverse Probleme beheben, von denen so manche klingen, als seien sie ein böser Scherz.
/ Marc Sauter
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Fahrzeuge und Waffen sorgten für Fehler in Battlefield 4. (Bild: Nightspider/3DC)
Fahrzeuge und Waffen sorgten für Fehler in Battlefield 4. Bild: Nightspider/3DC

Nach mehreren Server-Patches wie dem R7 - und dem R6-Update für Battlefield 4 hat Dice am 13. November 2013 die erste umfangreiche Aktualisierung für Clients(öffnet im neuen Fenster) zum automatischen Download bereitgestellt. Der Patch soll viele kuriose Fehler beheben, insbesondere Abstürze und den Sound-Bug.

Letzterer tritt im Mehrspielermodus von Battlefield 4 auf und bewirkt, dass nahezu der komplette Ton verschwindet und das Bisschen, was zu hören ist, falsch abgemischt klingt. Dieses Problem ist seit der Veröffentlichung des Shooters bekannt, die Ursache wurde von einigen Spielern bereits vor zwei Wochen entdeckt(öffnet im neuen Fenster) : Eigentlich soll der Schalldämpfer des QBU-88-Scharfschützengewehrs nur das Schussgeräusch verringern, zumeist aber bringt der Waffenaufsatz jedoch den Server zum Schweigen.

Bei bis zu 64 Spielern auf dem Server ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein Scharfschütze mit dem QBU-88 auf der Lauer liegt. Da die Waffe erst freigeschaltet werden muss, war das Schalldämpferproblem zu Beginn eher selten, mittlerweile tritt es gehäuft auf. Der 1 GByte große Patch soll den Fehler beheben, in den ersten Partien hat er dies auch – schon in der dritten war er wieder da, wenngleich nur für einige Minuten.

Battlefield 4 (Der QBU-88-Silencer-Sound-Bug)
Battlefield 4 (Der QBU-88-Silencer-Sound-Bug) (03:37)

Ursachen für die Server-Abstürze gab es viele, Dice möchte, dass diese aus dem Spiel entfernt werden: So trat zufällig beim Spielen ein Crash auf, der offenbar keine bekannte Ursache hat. Wenn ein Objekt zerstört wurde, bestand ebenfalls die Gefahr eines Absturzes. Besonders kurios mutet der Bug an, bei dem der Server ausstieg, wenn man ein Fahrzeug verlässt. Wer sich hingegen über eine sehr hohe CPU-Last gewundert hatte, der wäre besser nie eingestiegen. Denn ein Fehler sorgte dafür, dass die Ragdoll-Berechnung eines erschossenen MG-Schützen in einem Jeep verrückt spielte. Hatte man im Eifer des Gefechts auch noch das Ziel verfehlt und nur die Wand hinter dem Gegner erschossen, so bestand die Gefahr eines Server-Absturzes: Einschusslöcher, die das Spiel nach einiger Zeit entfernt, waren der Grund.

Den Netcode hat Dice laut eigener Aussage nun im Griff, tödliche Treffer durch Wände hindurch muss man also nicht mehr hinnehmen. Die Entwickler sprechen hier vom Netzwerksynchronisationsfehler, dieser sei mit dem Patch entfernt worden. Dice wird jedoch weiterhin am Netcode arbeiten.


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