Battlefield 4: DoS-Attacke setzt Statistiken zurück

Unbekannte haben am 16. und 17. November 2013 die Server von Battlefield 4 attackiert. Der Denial-of-Service-Angriff auf die Infrastruktur des Servers verursachte massive Log-in-Probleme und verhinderte das Spielen mit freigeschalteten Gadgets wie Waffenaufsätzen. Mittlerweile laufen die Server wieder.

Neben einer News-Meldung in der Battlelog-Oberfläche hat auch der Dice-Mitarbeiter Ali Hassoon alias Striterax im Forum zu dem Angriff Stellung(öffnet im neuen Fenster) genommen: "Hallo Leute, wir werden gerade von einem DoS getroffen, arbeiten aber daran, das Problem so schnell wie möglich zu lösen. Es tut mir leid, dass irgendjemand euren und meinen Tag ruiniert. Wir geben unser Bestes, die Situation in den Griff zu bekommen." Wer für die DoS-Attacke verantwortlich ist, blieb bisher ungeklärt. Bei einem Denial-of-Service-Angriff werden die Server durch zu viele Anfragen überlastet.
Von Samstagnachmittag bis Sonntagabend griffen der oder die Unbekannten die Login-Server an. Daher war es vielen Spielern nicht mehr möglich, einem Server beizutreten, da ein Einwählen auf diesen durch die Überlastung verhindert wurde. Neben den Login-Servern traf der DoS auch die Systeme, die den Spielfortschritt speichern.
Klappte der Login ausnahmsweise, so lief Battlefield 4 zwar stabil, auf einigen Servern aber wurden die Statistiken zurückgesetzt. Durch Kills oder Erfahrung freigespielte Gadgets oder Waffenaufsätze konnten daher nicht genutzt werden, alle Spieler mussten mit der Standardausrüstung antreten. Auch die per Battlepacks freischaltbaren XP-Boosts wurden durch den DoS deaktiviert beziehungsweise die gesammelte Erfahrung wurde nicht angerechnet.
Für die Spielergemeinde war der DoS insofern besonders ärgerlich, als Dice mit dem Clientpatch vom 13. November 2013 die zuvor häufig aufgetretenen Abstürze in den Griff bekommen hatte und sich viele auf ein Wochenende mit Battlefield 4 gefreut hatten.



