Battlefield 4: Betaversion erhält Tickrate von sehr hohen 144 Hz
Das Entwicklerstudio Dice hat eine von 30 auf bis zu 144 Hz gesteigerte Tickrate für den Mehrspieler-Shooter Battlefield 4 angekündigt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Serveranbieter können die Abfragelatenz der Spielerposition und deren Aktionen damit von 33,3 auf 6,9 ms verringern. Das soll einige für Battlefield 4 typische Probleme beheben – beispielsweise den Tod der eigenen Spielfigur, obwohl diese längst in Deckung ist, oder offensichtliche Treffer, die nicht registriert werden.
Neben Servern mit 144 Hz haben Serveranbieter die Option, die Tickrate auf 120, 60 Hz oder wie gehabt 30 Hz einzustellen. Die Tickrate gibt an, wie oft pro Sekunde der Client seine Daten mit dem Server abgleicht, was für die Hitboxen wichtig ist, welche für die Treffererkennung verantwortlich sind. Außerdem nutzt Battlefield 4 annähernd physikalisch korrekt berechnete und somit ballistische Flugbahnen von Projektilen, die nach dem Abfeuern nicht sofort einschlagen, sondern mit einer Verzögerung. Counter-Strike Global Offensive läuft mit 64 bis 128 Hz, alle Call of Duty mit 30 Hz.

Vorerst werden BF4-Server mit Tickraten von 60 bis 144 Hz mit einem Betazusatz gekennzeichnet, da noch viele Fehler auftreten, die mit einem Patch im Spätherbst behoben werden sollen. Beispielsweise ist die Steuerung von Fahrzeugen noch nicht angepasst und Spieler wechseln zu schnell in den Sprint. Die hohe Tickraten benötigen außerdem mehr Bandbreite, da Daten häufiger zwischen Client und Server ausgetauscht werden.
Wichtig ist schlussendlich noch sehr flotte Hardware, im Falle von Radeon-Karten die Mantle-API oder reduzierte Grafikeinstellungen, da eine Tickrate von 144 Hz kaum Vorteile bringt, wenn mit 25 fps gespielt wird.
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