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Battlefield 2042 angespielt: Action rund um die Raketenrampe

Tipps von den Entwicklern, und was noch geändert wird: Golem.de konnte vorab die Map der offenen Beta von Battlefield 2042 ausprobieren.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Orbital aus Battlefield 2042 (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Orbital aus Battlefield 2042 Bild: Electronic Arts

Schade, die Sonne scheint. Normalerweise sind wir Fans von gutem Wetter – aber auf dem Gebiet der Raketenabschussrampe in Kourou (Französisch-Guyana) gefallen uns Sturm und Regen besser.

Es wirkt wahnsinnig dramatisch in Battlefield 2042, wenn der Sturm durch Bäume und Büsche pustet, wenn Wassermassen gen Boden stürzen und Dreck aufgewirbelt wird. Die Karte mit der Raketenabschussrampe heißt Orbital, es ist die einzige Map in der offenen Beta des Actionspiels.

Golem.de konnte dort schon vor dem Start der offenen Beta im Rahmen einer Onlineveranstaltung ein paar Stunden auf Windows-PC Probe spielen, außerdem haben wir interessante Zusatzinfos von den Entwicklern erhalten.

Die haben uns beispielsweise gesagt, dass die Version der offenen Beta ein paar Monate alt ist und sich deshalb noch einige Details ändern. Eines davon: das Wetter.

Während in der Beta nur rund zehn Prozent der Partien bei Sturm und Regen stattfinden, soll der Anteil in der fertigen Fassung spürbar höher sein – einen genauen Wert hatte aber keiner der Entwickler parat.

Eine weitere Änderung betrifft die Feind- und Freund-Erkennung. Auf Orbital kämpfen wir entweder auf russischer oder auf amerikanischer Seite im Team.

Allerdings fanden wir und andere Spieler, dass es noch etwas schwierig ist, die Kameraden auf Anhieb von den Gegnern zu unterscheiden. Laut Dice ist das im aktuellen Build viel klarer, indem zusätzliche Licht- und Farbeffekte verwendet werden.

Eroberung mit bis zu 128 Spielern

In der offenen Beta können wir ausschließlich im Eroberungsmodus antreten. Wir müssen also möglichst viele der sechs Sektoren (auf Xbox One und PS4: drei Sektoren) erobern und halten. Gleich zu Beginn unserer Anspielsession haben uns die Entwickler darauf hingewiesen, dass das Tunnelsystem dabei entscheidend sein kann.

Es gibt einen großen Tunnel, der die Raketenrampe mit einem großen und ziemlich wichtigen Hochhaus verbindet – dazwischen liegt ein Hügel. Durch diesen Tunnel kommen wir auch mit Fahrzeugen, etwa Jeeps oder Panzern. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl kleinerer unterirdischer Gänge, durch die keine Vehikel passen.

Beim Anspielen haben wir uns anfangs schwergetan, diese Unterführungen zu finden – im Laufe der Zeit wurde das aber besser. Überhaupt macht die Karte einen angenehm aufgeräumten Eindruck: Wir waren die meiste Zeit mit knapp 127 anderen Spielern und hatten nie den Eindruck, dass Orbital überfüllt ist – oder dass zu wenig los ist. Laut Dice handelt es sich um eine mittelgroße Karte.

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Vier spielbare Klassen

Ausgesprochen gut hat uns das Klassensystem mit den vier spielbaren Spezialisten gefallen. Als Assault verfügen wir über einen Enterhaken, mit dem wir uns sehr elegant auf Anhöhen oder Öltanks hochziehen können. Und als Recon hatten wir viel Spaß mit der Drohne, die wir per Fernsteuerung über das Gelände schicken können.

Außerdem gibt es einen Ingenieur mit auf- und abbaubarer Selbstschussanlage, sowie eine Sanitäterin mit Gesundheitspistole – damit können wir Verbündete mit einem Schuss auf mittlere Distanz heilen (was uns persönlich noch am wenigsten Spaß gemacht hat).

Die offene Beta startet am 8. Oktober 2021 um 9 Uhr. Ab dann können alle Spieler auf Xbox One und Series X/S, auf Playstation 4 und 5 sowie auf Windows-PC antreten, und zwar zwei Tage lang – bis zum 9. Oktober 2021. Vorbesteller und Mitglieder von EA Play können bereits ab dem Morgen des 6. Oktober loslegen.

Battlefield 2042 – Trailer (Open Beta)
Battlefield 2042 – Trailer (Open Beta) (00:55)

Eine Registrierung ist nicht nötig. Auf leistungsstarken PCs sowie auf Playstation 5 und Xbox Series X/S können bis zu 128 Teilnehmer spielen, auf den anderen Systemen sind es maximal 64.

PC-Spieler benötigen nach offiziellen Angaben von EA(öffnet im neuen Fenster) mindestens einen Rechner mit einem AMD Ryzen 5 3600 oder einem Intel Core i5 6600K, eine Grafikkarte vom Typ AMD Radeon RX 560 oder Nvidia Geforce GTX 1050 Ti (jeweils mit 4 GByte VRAM) sowie 8 GByte RAM insgesamt.

Battlefield 2042 soll am 19. November 2021 auf den Markt kommen. Bei der Onlineveranstaltung sind die Entwickler fest davon ausgegangen, dass dieser Termin gehalten wird.


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