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Artwork von Battlefield 1
Artwork von Battlefield 1 (Bild: Dice)

Kampagne und die Sache mit der Gewalt

Allerdings sind nur einige Teile der Umgebung zerstörbar, mit einem Panzer können wir etwa Mauern niederreißen. Auch wichtige Infrastruktur wie eine Brücke lässt sich gelegentlich einreißen - aber eben nur an Stellen, an denen die Entwickler das wollten und zugelassen haben. Unterm Strich spielt die zerstörbare Umgebung nicht ganz die angekündigte große Rolle, was uns vor Ort auf den Karten aber so gut wie nicht gestört hat.

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Internationale Einzelabenteuer

Neben all diesen Multiplayermöglichkeiten bietet Battlefield 1 auch ein paar Einsätze für Einzelspieler. Von einer Kampagne möchten wir dabei nicht sprechen, denn die sechs Missionen sind an unterschiedlichen Orten angesiedelt, und auch die Protagonisten und natürlich die Geschichten haben - bis auf das Szenario Erster Weltkrieg - nichts miteinander zu tun. Die Spielzeit für alle Abschnitte zusammen liegt je nach Schwierigkeitsgrad bei fünf bis sieben Stunden.

Der erste Einsatz heißt Stahlgewitter, er ist als Prolog gedacht und erzählt mit Abstand am eindrücklichsten vom Schrecken des Krieges. Das macht er, indem er uns immer wieder mit anderen Soldaten antreten lässt, die trotz allen Heldenmuts aber einfach keine Chance haben, länger als wenige Augenblicke zu überleben. Sobald dieser bedrückende Einsatz überstanden ist, können wir die weiteren fünf Missionen in beliebiger Reihenfolge absolvieren.

Längst nicht in allen eher an Abenteuer denn an düstere Kriege erinnernden Einsätzen sind wir als Infanterist unterwegs. Stattdessen rumpeln wir im Jahr 1918 durch tiefen Schlamm. Dafür dürfen wir in einer der Missionen in der Abendsonne über die französischen Vogesen im Doppeldecker fliegen und erst ein Training absolvieren, bevor wir es dann unter anderem mit Bombern zu tun bekommen.

  • Der Startbildschirm der Operations von Battlefield 1 (Screenshot: Golem.de)
  • Das sind recht komplexe Großkämpfe auf Basis historischer Ereignisse. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach erobern oder verlieren wir einen Sektor nach dem anderen. (Screenshot: Golem.de)
  • Kämpfe gibt es sowohl unter Palmen ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... als auch in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Serverbrowser suchen wir unsere Partie aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit schwerem Geschütz holen wir einen Doppeldecker vom Himmel. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Brücke können wir zerstören. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Alpen nehmen wir eine alte Burg ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch im Jeep sind wir unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Das kleine Städtchen gehört bald uns! (Screenshot: Golem.de)
  • Die "Battlepacks" gewähren Zugriff auf Extras. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Pferd stürmen wir ein Schloss. (Screenshot: Golem.de)
  • Da lief es mal nicht so gut: Das Scoreboard zeigt, dass wir nicht ganz konzentriert dabeiwaren. (Screenshot: Golem.de)
  • Giftgas bringt uns "nur" zum Husten. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Charakter in der Übersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Gemeinsam mit Kameraden nehmen wir eine Flagge ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Squad besteht aus bis zu fünf Spielern. (Screenshot: Golem.de)
  • Tolle Aussichten gibt's beim Fliegen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nordeuropa ist eine dreckige, zerstörte Wüste. (Screenshot: Golem.de)
  • Explosionen aus Sicht eines Panzers(Screenshot: Golem.de)
  • In der Kampagne untersuchen wir eine feindliche Stellung. (Screenshot: Golem.de)
  • Als britischer Offizier sind wir auf der arabischen Halbinsel unterwegs.(Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version von Battlefield 1 ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... erlaubt vielfältige Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Tolle Aussichten gibt's beim Fliegen. (Screenshot: Golem.de)

Ein kleines Highlight ist dann ein Einsatz, in dem wir unter anderem in die Rolle des britischen Offiziers Thomas Edward Lawrence - besser bekannt als Lawrence von Arabien - schlüpfen und uns in der Wüste mit Beduinen anlegen. Dieser Einsatz erzählt wie die anderen eine durchaus interessante Geschichte, die Zwischensequenzen sind teils erstklassig in Szene gesetzt. Aber so richtig packend sind die Einzelspielerabschnitte dann auch wieder nicht, zumal die KI nur solide wirkt. Unterm Strich gibt es solide Unterhaltung, die man halt so mitnimmt - aber mehr eben auch nicht.

Zu Blut und Tränen

Ein Wort noch zum Szenario: Nachdem Dice bekanntgegeben hatte, dass Battlefield 1 im Ersten Weltkrieg spielt, gab es berechtigte Kritik und Diskussionen an dieser Entscheidung. Für Verwunderung hat dann in Deutschland unter anderem die USK gesorgt, die dem Spiel ohne inhaltliche Schnitte eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt hat. Wer sich eine Weile mit dem Spiel beschäftigt hat, kann das dann aber vermutlich gut nachvollziehen.

Trotz einiger makabrer Nahkampfmanöver wirkt der Titel so gut wie gar nicht blutrünstig oder kriegslüstern. Dice zeigt die dunkle Seite der damaligen Zeit an einigen Stellen sehr eindrücklich auf, aber davon abgesehen wirkt das Ganze eher wie ein großes Abenteuer - ähnlich wie das einige Filme ja auch machen. Am ehesten noch kritikwürdig finden wir die Art, wie das im Krieg leider verwendete Massenvernichtungsmittel Giftgas im Spiel auftaucht: nämlich als eklig-grüne Wolke, die uns zum Husten bringt und ein paar Gesundheitspunkte abzieht - das ist schon sehr verharmlosend.

National-patriotische Untertöne verkneift sich das Programm: Wir haben so gut wie nie darauf geachtet, für welches Land wir gerade antreten. So ist uns lange gar nicht aufgefallen, dass mit Frankreich eines der wichtigsten vom Krieg betroffenen Länder gar nicht im Spiel ist. Tatsächlich aber sollen die Soldaten der "Grande Nation" erst später mit einer Erweiterung offiziell dazustoßen.

 Battlefield 1 im Test: Kaiserschlacht und Kriegstauben der SpitzenklasseVerfügbarkeit, PC-Server und Fazit 

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Prypjat 21. Okt 2016

Ich kann Ihn schon verstehen. Eine gut gemachte Kampagne lockt mich auch mehr, als ein...

p4m 19. Okt 2016

Wie wärs dann mit Quake 3 Arena oder Quake Live für Dich?

pseudonymer 19. Okt 2016

Sollte das mit dem Kick/Ban wirklich so kommen ist das der Gipfel der unverschämtheit...

dEEkAy 18. Okt 2016

Nach den 10 Stunden Trial muss ich sagen, es ist sehr balanced. Panzer sind eine Gefahr...

dEEkAy 18. Okt 2016

Es ist an sich egal für welche Seite man Kämpft, da die Waffen gleich sind. Allerdings...



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