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Battlefield 1: Dice warnt vor Manipulationsversuchen durch Cheat-Hersteller

Das Entwicklerstudio von Battlefield 1 will Spieler demnächst mit neuen Benachrichtigungen über Betrüger auf dem Laufenden halten. Außerdem warnt das Entwicklerstudio vor Manipulationen der Community durch die Anbieter der Cheats.

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In Battlefield 1 kämpft Fair Fight gegen Cheater.
In Battlefield 1 kämpft Fair Fight gegen Cheater. (Bild: Dice)

In seinem Firmenblog hat sich das schwedische Entwicklerstudio Dice nach längerer Zeit mit einem Update über den Kampf gegen Cheater zu Wort gemeldet. Vor allem geht es darum, ob das von Dice eingesetzte Tool Fair Fight des Drittherstellers Gameblocks zuverlässig arbeitet - oder ob es auch korrekt agierende Spieler als Cheater brandmarkt, was dann zu einem Ausschluss führt. In den vergangenen Wochen hatte es vermehrt entsprechende Vorwürfe durch Spieler in den Foren gegeben.

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Dice gibt sich nun überzeugt, dass die "Methoden zum Aufspüren von Cheatern korrekte Ergebnisse hervorbringen". Das Studio führt die Beschwerden darauf zurück, dass die Hersteller und Anbieter der Cheats versuchen würden, die "Spieler beim Thema Anti-Cheat-Tools in ihrem Sinne zu manipulieren" - gemeint ist wohl vor allem das Verbreiten von Falschinformationen über die Funktionsweise von Fair Fight.

Insbesondere stimmt es laut Dice nicht, "dass bei fähigeren Spielern die Wahrscheinlichkeit einer Sanktionierung höher ist, weil ihre Spielstatistiken besser sind." Das sei falsch, so das Studio: "Niemand wird gesperrt, nur weil er gut ist."

Tatsächlich verwenden zwar viele Anti-Cheat-Programme auch Algorithmen, die etwa das Verhältnis von Kills zu Deaths berücksichtigen. Allerdings dürften dort tatsächlich nur völlig absurde, auch von Profispielern nicht erreichbare Werte auffallen, außerdem gibt es bei den guten Systemen weitere Prüfmethoden. Von daher wirkt die Aussage von Dice glaubhaft.

Das Studio schreibt weiter, dass es demnächst neue Benachrichtigungen geben soll, wenn Cheater aufgespürt wurden. Allerdings wolle man nicht mehr bei jedem einzelnen Fall eine Info rausschicken, sondern die Sperren der vergangenen 24 Stunden im laufenden Spielgeschehen in Benachrichtigungen im Abstand von jeweils mehreren Stunden aussenden.

Allein im Oktober 2017 seien Sanktionen über mehr als 8.500 Konten verhängt worden, seitdem sei die Anzahl der Cheat-Vorfälle deutlich zurückgegangen. Neuere Zahlen hat Dice nicht veröffentlicht. Im Vergleich mit anderen Games steht Battlefield 1 in jedem Fall ganz gut da: Die Betreiber des - allerdings deutlich erfolgreicheren - Actionspiels Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) hatten Ende 2017 nach eigenen Angaben innerhalb von rund zehn Monaten mehr als 1,5 Millionen Konten von Cheatern dauerhaft gesperrt.



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