Battle Worlds Kronos: Strategie mit und von der Community

Auf Kickstarter ist es das bislang erfolgreichste Spiel aus Deutschland gewesen, jetzt befindet sich Battle Worlds Kronos in der Schlussphase der Entwicklung. Bei Designentscheidungen redet die Community ein großes Wort mit.

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Battle Worlds Kronos
Battle Worlds Kronos (Bild: King Art)

Je mehr Geld ein Entwickler über Kickstarter einnimmt, desto größer ist die Gefahr, dass das Projekt zu groß wird und sich verspätet - davor hat die Crowdfunding-Plattform kürzlich selbst gewarnt. Ein positives Gegenbeispiel ist nach aktuellem Stand Battle Worlds Kronos. Das rundenbasierte Strategiespiel des Bremer Entwicklerstudios King Art hat zwar statt 120.000 mehr als 260.000 US-Dollar gesammelt. Trotzdem soll es im November 2013 für Windows-PC, Mac OS und Linux erscheinen, so Jan Theysen zu Golem.de. Damit wäre es sogar einen Monat früher fertig als ursprünglich angekündigt.

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In den nächsten Tagen soll für Alpha-Unterstützer ein weiterer Alphatest beginnen, dann folgt die Beta und anschließend soll das Spiel auch schon fertig, und übrigens auch in mehreren Varianten im klassischen Handel zu haben sein.

Die Community ist stark an der Entwicklung von Battle Worlds Kronos beteiligt - stärker, als das sonst üblich ist. So hat King Art laut Theysen auf Wunsch vieler Spieler eines der durchaus wichtigeren Details beim Kampf geändert: Wenn der Gegner seinen Zug macht, kann er nun auch Einheiten verwenden, die der Spieler eigentlich gerade zerstört hat. Das klingt merkwürdig, ist aber insofern plausibel, als dass die Aktionen auf dem Schlachtfeld ja eigentlich parallel stattfinden. Eine weitere Anregung der Spieler ist, dass man nun schon die Reichweite der jeweiligen Einheit sieht, wenn sich der Mauszeiger über ihr befindet.

Der Solomodus bietet zwei Kampagnen, die nacheinander zu spielen sind. Eine dreht sich um die Fraktion der Yerla, die andere um das Schicksal von Rebellen. Es soll rund 40 Gebäude und Einheiten geben, dazu kommt laut den Entwicklern ein umfangreiches Upgrade-System. In den Missionen gibt es gelegentlich längere Dialoge per Multiple-Choice-Menü, in denen der Spieler mit anderen Figuren plaudern kann, um so etwa ein paar Depots mit Vorräten zu erreichen, und danach erst den Großangriff auf die feindliche Basis zu starten.

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Nach der Veröffentlichung soll es Erweiterungen geben, unter anderem die über ein Kickstarter-Stretch-Goal finanzierte mit Schienen und Zügen. Außerdem plant King Arts diverse Turniere und Ligen, um auch den Freunden von Multiplayerpartien etwas zu bieten.

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User2 28. Aug 2013

Auf einem Android/iOS Gerät währe das der Hammer!. Schade das ich noch nicht star craft 2...

Nrgte 28. Aug 2013

King Art sollte sich meiner Ansicht nach lieber auf Adventures konzentrieren. Ich habe...

wmayer 28. Aug 2013

Ja es wäre ein sinnvolles. Das wird bei simplen Brettspielen nicht gemacht, weil auch da...

Nolan ra Sinjaria 28. Aug 2013

Wobei ich mich frage, was Speicherstände mit der Engine zu tun haben. Wäre praktisch...



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