Abo
  • IT-Karriere:

Batterieprobleme: Auslieferung des e.Go verzögert sich

Vom elektrischen Kleinwagen e.Go sollten in diesem Jahr noch 1.000 Exemplare produziert werden. Doch Probleme mit der Batterie bremsen den Aachener Hersteller.

Artikel veröffentlicht am ,
Der e.Go kommt etwas später auf die Straßen.
Der e.Go kommt etwas später auf die Straßen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der Aachener Hersteller des Elektrokleinwagens e.Go hat Produktionsprobleme eingeräumt. Bei Tests habe sich gezeigt, dass die Batterie nicht ausreichend wasserdicht sei, sagte Firmengründer Günther Schuh dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). Daher seien Nachbesserungen erforderlich. Schuh hoffe darauf, anstelle der geplanten 1.000 Fahrzeuge noch 600 in diesem Jahr bauen zu können.

Stellenmarkt
  1. Vossloh AG, Werdohl
  2. ASCon Systems GmbH, Stuttgart

Der e.Go ist mit einem Einstiegspreis von knapp 16.000 Euro vor Abzug der Kaufprämie das derzeit günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt. Von den drei erhältlichen Versionen sollte zunächst jedoch das Modell mit der größten Batterie, der e.Go Life 60, gebaut werden. Mit einer Akkukapazität von 23,5 Kilowattstunden (kWh) soll das Auto mit einer Ladung etwa 145 km (nach WLTP) kommen. Der e.Go Life 60 soll 20.000 Euro kosten.

100.000 Autos im Jahr?

Bei der Vorstellung der Serienversion des e.Go im März 2019 hatte Schuh angekündigt, dass die 3.400 Vorbestellungen noch im Laufe dieses Jahres gebaut werden sollten. Nun will Schuh die restlichen Vorbestellungen bis April bedienen. Eine Gesamtproduktion von bis zu 10.000 Autos hält er im kommenden Jahr für möglich. Im März hatte er noch geplant, im kommenden Jahr im Zwei-Schicht-Betrieb rund 15.000 Autos bauen zu wollen. Ab 2021 soll dann rund um die Uhr produziert werden. 2024 sollten rund 100.000 Elektroautos in Aachen gebaut werden.

In drei Ausführungen bietet der Hersteller das Auto an: als e.Go Life 20, 40 und 60, benannt nach der Höchstleistung des Antriebs. Neben dem Antrieb unterscheiden sich die Autos in der Kapazität des Akkus und damit der Reichweite: Der Akku der kleinsten Ausführung hat eine Kapazität von 14,5 kWh und ermöglicht eine Reichweite von 100 km nach WLTP. Die mittlere Variante mit 17,5-kWh-Akku schafft 113 km. Entsprechend der Antriebsleistung ist auch die Höchstgeschwindigkeit unterschiedlich: 112 km/h, 123 km/h und 142 km/h.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Terence01 15. Sep 2019 / Themenstart

Die haben teilweise Verbrenner für die nächsten Jahre geplant und konstroirt. Das wollen...

Terence01 15. Sep 2019 / Themenstart

Durchbruch im wahrsten Sinne :)

DeepSpaceJourney 13. Sep 2019 / Themenstart

Meinst du etwa einen Daihatsu Cuore?

sixx_am 13. Sep 2019 / Themenstart

Sorry, aber die LETZTEN, mit denen wir in diesem Sektor zusammenarbeiten sollten, sind...

Kay_Ahnung 12. Sep 2019 / Themenstart

Du brauchst noch nichtmal das Problem mit den neuen Motoren, es gibt aktuell noch 430...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


FX Tec Pro 1 - Hands on

Das Pro 1 von FX Tec ist ein Smartphone mit eingebauter Hardware-Tastatur. Der Slide-Mechanismus macht im ersten Kurztest von Golem.de einen sehr guten Eindruck.

FX Tec Pro 1 - Hands on Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /