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Batterie-Management-Systeme:
Dem Akku in die Zelle schauen

Zum internationalen Tag der Batterie schauen wir uns die Software der Batteriesteuerung von Elektroautos genauer an.
/ Detlev Prutz
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Ohne geeignete Steuersoftware wäre ein Autoakku ziemlich schnell hinüber. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Ohne geeignete Steuersoftware wäre ein Autoakku ziemlich schnell hinüber. Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Was der Motor beim Verbrenner, ist der Akku beim Elektroauto. Das teure und schwere Stück bestimmt entscheidend die Funktionalität des Fahrzeugs hinsichtlich Reichweite und Ladegeschwindigkeit. Damit der Akku möglichst gut die Erwartungen des Fahrers erfüllt und dennoch lange hält, ist eine ausgeklügelte Steuerung erforderlich. Die Batteriesoftware muss dazu in der Lage sein, alle chemischen und physikalischen Prozesse abzubilden. Wie funktioniert das?

Seit geraumer Zeit kommen Hochvoltbatterien (HV-Batterien) im Elektrofahrzeug zum Einsatz, die modular aufgebaut sind. Die Batteriesoftware ist Teil eines Batterie-Management-Systems (BMS), das Ladungsausgleichssysteme für die Zellen einhält und alle Vorgänge in den Batteriezellen überwacht und steuert. Solche Ausgleichsysteme verteilen entweder Ladung aktiv zwischen den Zellen um oder leiten Ladung aus volleren Zellen passiv über einen Widerstand ab. Das BMS liefert zudem alle wichtigen Informationen an eine übergeordnete Control Unit, die das Energiemanagement der verschiedenen Bordnetze koordiniert.

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