Batman Arkham Knight: 12 GByte RAM sind zu viel für einen Batman

Publisher Warner Bros. und Entwickler Rocksteady haben die PC-Version von Batman Arkham Knight wieder bei Steam eingestellt . Annähernd ein halbes Jahr lang war das Spiel nicht bei Steam verfügbar, weil es aufgrund eklatanter Fehler und katastrophaler Leistung aus dem Programm genommen wurde. Die wieder veröffentlichte Version von Batman Arkham Knight basiert auf dem sogenannten Interims-Patch vom September 2015.
Der Patch behebt einige der Geschwindigkeitsprobleme auf Kosten der Texturqualität: Als Spieler darf ich mich zwischen Rucklern oder matschigen Pixeltapeten entscheiden, da das Streaming-System von Batman Arkham Knight offenbar überfordert scheint. Es ist eine Unverschämtheit, so etwas gegen Geld zu verkaufen, die Entwickler gehen aber noch weiter.

Rocksteady hat für das mangelhafte Streaming-System zwei Lösungsvorschläge(öffnet im neuen Fenster) parat: Unter Windows 7 sollen Spieler nach längeren Sessions doch einfach mal das Spiel beenden und neu starten, und unter Windows 10 rät der Entwickler zu 12 GByte Arbeitsspeicher, damit Batman Arkham Knight kaum noch Daten auf die SSD oder Festplatte auslagern muss.
Von diesen Vorschlägen abgesehen, gucken Spieler mit mehreren Grafikkarten immer noch doof aus der Wäsche, denn die zugesicherte Unterstützung fehlt weiterhin. Ich finde das ziemlich schade, denn die Batman-Titel waren bei Kritikern wie Spielern sehr beliebt. Arkham Knight ist technisch ein unwürdiger Abschluss der Trilogie, spielerisch überzeugt Batman wie gehabt.
IMHO ist der Kommentar von Golem.de, IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)



