Bastelrechner: Raspberry Pi wird mit neuem Zubehör zur Digitalkamera

Die High Quality Camera hat einen Sensor mit 12 Megapixeln und einen Aufsatz für Objektive. Raspbian-Linux soll sich gut dafür eignen.

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Die High Quality Camera ist ein Aufsatz für den Raspberry Pi.
Die High Quality Camera ist ein Aufsatz für den Raspberry Pi. (Bild: Rasberry Foundation/Montage: Golem.de)

Die Raspberry Foundation hat ein ungewöhnliches Kamerazubehör für den Bastelrechner Raspberry Pi angekündigt. Die High Quality Camera ist ein Aufsatz für Wechselobjektive, der einen Sony-IMX477-Bildsensor mit einer Sensordiagonale von 7,9 mm und 12,3 Megapixeln Auflösung hat. Das ist ein Upgrade zu bereits erhältlichen Adaptern wie dem Camera Module V2, das etwa einen 8-Megapixel-Sensor (Sony IMX219) verwendet.

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Das Zubehör hat einen verstellbaren Hintergrundfokus und ermöglicht das Austauschen von diversen Objektiven. Die kleine Platine ist zu C- und CS-Objektiv-Bajonetten kompatibel - ein gängiger Standard für Kameralinsen. Entsprechende Objektive müssen hier allerdings dazugekauft werden.

Der Adapter wird per 200-mm-Flachkabel an einen Raspberry Pi oder einen anderen kompatiblen Bastelcomputer mit Kameraverbinder angeschlossen. Außerdem kann ein Stativ daran angeschraubt werden. Das System unterstützt M6-Schraubaufsätze. Die High Quality Cam speichert Bilder in verschiedenen Formaten. Dazu gehören die Typen RAW12, 10 und 8, sowie Comp8. Die so gespeicherten Motive können später relativ leicht mit Bildbearbeitungssoftware editiert werden, da Farbkanäle und andere Bildinformationen mitgespeichert werden.

  • High Quality Camera (Bild: Raspberry Foundation)
  • High Quality Camera (Bild: Raspberry Foundation)
  • High Quality Camera (Bild: Raspberry Foundation)
  • High Quality Camera (Bild: Raspberry Foundation)
High Quality Camera (Bild: Raspberry Foundation)

Raspian als Standard-Betriebssystem

Die Raspberry Foundation empfiehlt die Nutzung mit dem Raspberry Pi. Das Betriebssystem Raspbian hat für das Zubehör auch einige Funktionen integriert und unterstützt Kameraaufsätze ab Werk. Dies muss allerdings zuvor in den Systemeinstellungen des OS aktiviert werden. Das Kommandozeilen-Tool raspistill hilft bei der Aufnahme von Bildern. Bastler können etwa dieses Plugin durch Drücken eines Knopfes verbinden. Dadurch lassen sich kreative Arten von Auslösern bauen. Da ein Raspberry Pi allerdings noch immer ein Computer mit Linux-Betriebssystem ist, dürften der Bootvorgang und der Strombedarf höher sein als bei vorgefertigten Kameras.

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Die High Quality Camera soll für 50 US-Dollar auf den Markt kommen. Einen Starttermin nannte der Hersteller noch nicht. Das preiswertere Camera Module V2 soll weiterhin erhältlich bleiben.

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berritorre 04. Mai 2020

Ist mir schon klar, ich fand es halt leicht ironisch, dass das Format der Kompaktkameras...

7of9 03. Mai 2020

Jau und ist völlig überbewertet :-). www youtube com/watch?v=vXuqFBiyQQI

theFiend 01. Mai 2020

https://www.amazon.de/CZUR-ET16-Einknopf-Bedienung-Dokumentenscanner-Materialien/dp...

VigarLunaris 01. Mai 2020

Da gute 60% der Arbeit, in der digitalen Fotografie, durch die zugrundeliegende Software...



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