Bastelrechner: Raspberry Pi 4 hat jetzt 8 GByte Arbeitsspeicher

Der Raspberry Pi 4 kann jetzt als Version mit doppelt so viel RAM bestellt werden. Die Idee dazu gab es schon 2019.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Raspberry Pi 4 kann jetzt vielleicht wirklich auch Windows 10 darstellen.
Der Raspberry Pi 4 kann jetzt vielleicht wirklich auch Windows 10 darstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Bei der Raspberry Pi Foundation ist mehr anscheinend mehr: Das Unternehmen verkauft den Bastelrechner Raspberry Pi 4 künftig auch als Version mit 8 GByte Arbeitsspeicher. Bisher war das Modell mit maximal 4 GByte RAM ausgestattet. Das Board wird für etwa 75 US-Dollar angeboten und soll bereits verfügbar sein. "Wenn Sie ein Power-User sind und Softwareteile verbinden und kompilieren, große Server-Lasten ausführen oder einfach nur noch mehr Browsertabs als sonst gleichzeitig öffnen wollen, dann ist dies definitiv der Raspberry Pi für Sie", schreibt das Unternehmen im Blog-Post. Golem.de hatte das Gerät im Homeoffice ausprobiert.

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Laut dem Entwicklerteam ist die Idee für ein 8-GByte-Raspberry-Pi bereits zum Launch des Boards im Jahr 2019 aufgetaucht. Allerdings gab es zu dieser Zeit noch keine einzelnen Flash-Speicherbausteine mit 8 GByte LPDDR4-RAM, die mit der Platine hätten adressiert werden können. Der Unternehmenspartner Micron hat mittlerweile einen Speicherbaustein entwickelt, der die Voraussetzungen erfüllt. Der auf dem Board verwendete ARM-Prozessor BCM2711  unterstützt dabei maximal 16 GByte LPDDR4-Arbeitspeicher. In der Theorie wären also Modelle mit noch mehr RAM denkbar.

Raspbian mit 64 Bit ist in Arbeit

Um den erhöhten Energiebedarf des Micron-Chips zu kompensieren, musste allerdings das Platinenlayout minimal geändert und ein Umschalter versetzt werden. Das dürfte auch bedeuten, dass etwas mehr Strom für den Betrieb des Minirechners benötigt wird. Ansonsten bleibt der Raspberry Pi 4 mit gleichen Anschlüssen und Schnittstellen identisch.

Das eigens entwickelte Betriebssystem Raspbian unterstützt allerdings nur 32 Bit, weshalb darauf laufende Dienste und Programme maximal etwa 3 GByte RAM nutzen können. Die Raspberry Foundation empfiehlt daher andere Distributionen wie Ubuntu und Gentoo, die beide auch 64 Bit unterstützen. Währenddessen wird an einer 64-Bit-Version von Raspbian gearbeitet. Eine Beta-Version steht bereits zur Verfügung.

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Sowohl die 2-GByte-Version als auch die 4-GByte-Version des Raspberry Pi 4 werden weiterhin für 35, respektive 65 US-Dollar angeboten. Die ursprüngliche Einsteigervariante mit 1 GByte RAM wird hingegen nicht mehr verkauft.

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anonym 29. Mai 2020

Da muss ich doch nochmal nachfragen: was ist an diesen Armored Gehäusen nicht stabil...

ulink 29. Mai 2020

Naja, sie ist evtl. leichter einzubauen als Teil vorhandener Geraete, jedenfalls scheint...

Thomas 29. Mai 2020

Schau mal, ein RISC-Server mit 8 TB RAM: http://www.oracle.com/us/products/servers...

LinuxMcBook 29. Mai 2020

Weil die Nachfrage danach am Größten ist? Weil die Zielgruppe eher die Leute sind, die...



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