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Bastelrechner: Odroids Emulator-PC kostet 111 US-Dollar

Erst im Oktober wurde der Odroid H2 vorgestellt. Mit seinem Celeron-Prozessor kann er relativ leistungsfordernde Aufgaben bewältigen. Die vielen Anschlüsse machen aber auch andere Projekte möglich. Das System wird bald ab 111 US-Dollar verkauft.

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Der Odroid H2 hat einen Preis.
Der Odroid H2 hat einen Preis. (Bild: Odroid/Montage: Golem.de)

Odroid hat weitere Details zu seinem kleinen Komplettsystem Odroid H2 bekanntgegeben. Die Platine wird 111 US-Dollar kosten. Das liegt genau im Rahmen dessen, was das Unternehmen bereits im Oktober 2018 vermutet hat. Auch ein Verkaufstermin ist bekannt: Die Auslieferung beginnt ab dem 21. November 2018 beim Onlineshop Hardkernel. Odroid verkauft seinen Rechner auch in größeren Mengen und gibt einen entsprechenden Rabatt von fünf Prozent ab zehn Stück, sechs Prozent ab 20 Stück und sieben Prozent ab 30 Stück.

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Der Celeron-J4105-Prozessor des Minirechners taktet mit maximal 2,3 GHz etwas niedriger als von Intel angegeben. Wahrscheinlich hilft das bei einem komplett passiv gekühlten Betrieb. Die TDP gibt der Hersteller mit 10 Watt an. Odroid gibt auch einige Messwerte preis: Im Idle benötigt das System 4 Watt, unter Last sind es 14 Watt. Wenn GPU und CPU zusammen ausgelastet sind, kommt der Rechner auf 22 Watt, im Standby-Modus sind es 0,5 Watt. Allerdings sind dort mit Sicherheit keine SATA-HDDs miteingerechnet, welche jeweils normalerweise etwa 5 bis 10 Watt benötigen.

M.2-SATA nicht unterstützt

Käufer sollten auch beachten, dass der M.2-Slot auf der Rückseite der Platine nur NVMe-SSDs unterstützt. Preiswertere und langsamere M.2-SATA-SSDs werden wohl nicht erkannt. Dass die Platine zudem keinen DDR3-Arbeitsspeicher unterstützt, sollte zumindest dann klar sein, wenn entsprechende RAM-Riegel nicht in den entsprechenden Slot passen.

Der Odroid H2 ist als Komplettsystem laut Hersteller leistungsfähig genug, um eine Emulation von Konsolen wie der Nintendo Wii zu berechnen. Die Platine eignet sich mit den vielen Anschlüssen aber für viele Dinge: als NAS, Bürorechner oder Media-PC zum Beispiel. Allerdings stellen auch andere Unternehmen Mainboards mit aufgelötetem Celeron J4105 her - meist auf einem Mini-ITX- oder Micro-ATX-Board.

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M.P. 16. Jan 2019

129,95¤ Aber aktuell noch nicht lieferbar...

George99 22. Nov 2018

Auch normale Desktop-Module kann man auf die richtige Länge mit dem Fuchsschwanz kürzen.

kayozz 22. Nov 2018

Naja, zwei Sata Ports, da macht das schon Sinn. Für mehr bräuchtest du dann eh ein...

Phantom 21. Nov 2018

...hat aber 150 PS unter der Haube. Daran musste ich denken.

heinzi13 21. Nov 2018

Habe ich gerade bei reddit gefunden: das Ding hat realtek-NICs (https://www.reddit.com/r...


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