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Die Community bietet eine Alternative

Das Ziel von Armbian ist es, eine Linux-Distribution speziell für ARM-Rechner zu schaffen. Insbesondere bemühen sich die Macher, die erforderlichen Kernel-Änderungen und -Ergänzung in den Mainline-Linux-Kernel zu integrieren. Damit wollen sie dem halbherzigen Gefrickel der chinesischen Bastelcomputer-Hersteller etwas entgegensetzen.

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Nichtsdestotrotz basiert auch die Armbian-Distribution auf Basis von Ubuntu 16 für den M1+ auf dem 3.4-Linux-Kernel. Denn nur mit diesem funktionieren auch die Mali-Grafiktreiber. Das ist in unserem Fall praktisch, da Kodi unter Armbian problemlos läuft. HDMI-CEC - daher die Steuerung von Kodi per TV-Fernbedienung - funktioniert allerdings nicht. Diese Schwäche gilt allerdings für alle Allwinner-basierten Bastelrechner. Da der M1+ einen IR-Empfänger hat, gibt es dafür aber ansatzweise eine Lösung.

Für uns irritierend ist aber die fehlende WLAN-Unterstützung, insbesondere da Bluetooth funktioniert. Ein Blick in dmesg zeigt uns, dass anscheinend das Laden des notwendigen Treibers fehlschlägt.

  • Beide Minirechner kommen in einer neutralen Verpackung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Nano Pi A64 mit angesteckter Antenne (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi A64 - Front (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi A64 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • NanoPi A64 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi A64 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi A64 - die Bauteile sind eng gepackt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi A64 - Rückseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Nano Pi M1+ - Front (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nano Pi M1+ - Rückseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Nano Pi M1+ - Front (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der M1+ funkt ordentlich

Sowohl unter Armbian als auch unter der Originaldistribution führen wir unsere Benchmarks durch. Bezüglich der Netzwerkperformance gibt es keine Unterschiede. IPerf vermeldet für das Gigabit-Ethernet 662 MBits/s - das ist weit vom theoretisch möglichen Wert entfernt. Bei der WLAN-Geschwindigkeit liegt der Nano Pi M1+ mit rund 45 MBits/s gleichauf mit dem Raspberry Pi 3. Das gilt allerdings nur beim Einsatz mit der externen Antenne. Ohne Antenne kommen wir über 37 MBits/s nicht hinaus.

Hinsichtlich der Rechengeschwindigkeit unterliegt der M1+. Das ist allerdings kein Wunder. Der H3-SoC wurde als preiswerter Prozessor konzipiert, nicht als Rennmaschine. Interessant ist, dass sich die Werte von Sysbench und Unixbench je nach Distribution unterscheiden. Hier zeigt sich noch einmal deutlich, wie wichtig die Anpassung des Betriebssystems an den Prozessor sein kann. In der Anwendungspraxis sind die Performance-Unterschiede aber nicht spürbar. Offensichtlicher wird der Vergleich mit dem Raspberry Pi 3, hier und da ruckelt es beim Nano Pi M1+.

NanoPi M1+ (Debian/Openbox)NanoPi M1+ (Armbian)Raspberry Pi 3
Sysbench59 Sekunden63 Sekunden45 Sekunden
Unixbench-Gesamtindex492,0479,1788,9
Unixbench-Dhrystone-Index1190,21314,11462,8
Unixbench-Whetstone-Index360,2490,1537,5
NanoPi M1+ Performance (jeweils 4 Threads)

Während der Benchmarks wird der Prozessor zwar heiß, steht die Benchmarks aber ohne Probleme durch. Wird der Rechner im laufenden Betrieb nicht zu sehr gefordert, ist ein Betrieb ohne passive oder aktive Kühlung machbar.

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 Bastelrechner Nano Pi im Test: Klein, aber nicht unbedingt ohoWenig Distributionen für den Nano Pi A64 
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gadthrawn 07. Jun 2017

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ffx2010 03. Jun 2017

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rellla 01. Jun 2017

Hallo, klink ich mich mal ein. Kurzer Überblick zum Sachstand: 3.4er Kernel - 3D Mali...

ulink 01. Jun 2017

Ist zwar nicht ganz genau das was Du willst aber trotzdem: https://www.armbian.com...

tkaiser 01. Jun 2017

Da es hier um zwei Allwinner basierte Boards geht, darf linux-sunxi nicht unerwähnt...


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