Bastelrechner: Der Raspberry Pi Pico bekommt ein WLAN-Modul

Die neuen Raspberry Pi Pico W unterstützen WLAN im 2,4-GHz-Bereich. Es wird zudem eine Version mit vorinstallierten GPIO-Pins geben.

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Das Raspberry Pi Pico W ist mit WLAN-Modul ausgestattet.
Das Raspberry Pi Pico W ist mit WLAN-Modul ausgestattet. (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Die Raspberry Foundation erweitert das Sortiment an Bastelrechnern um ein weiteres Produkt. Das Raspberry Pi Pico W ist ein kleiner und günstiger Microcontroller für diverse Projekte. Das Platinendesign lehnt sich an das Raspberry Pi Pico an. Allerdings unterstützt das Pico W 2,4-GHz-WLAN über einen Onboard-Chip. Parallel dazu gibt es den Pico künftig auch als H-Variante mit bereits vorinstallierten GPIO-Steckverbindern. Damit sind Bastelprojekte ganz ohne zusätzliche Lötarbeit möglich.

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Dabei wird das zum Pico identische RP2040-SoC mit 133 MHz-Dual-Core-CPU, 264 KByte SRAM und dem programmierbaren Raspberry-Pi-I/O-Subsystem verwendet. Der Unterschied der W-Variante ist wie gesagt das WLAN-Modul. Das Gerät kann so im 2,4-GHz-Band nach 802.11n (Wi-Fi 4) funken. Dazu wird ein CYW43439-Chip von Infineon verwendet. Neben 1x1-Wi-Fi 4 kann dieser auch mit Bluetooth 5.2 umgehen.

H-Version mit GPIO-Pins

Der etwas ältere Standard ist nicht ganz so performant und sicher, dafür aber sehr weit verbreitet. 2,4-GHz-Netzwerke können in die meisten Projekte eingebunden werden, wodurch sich auch der Pico-W etwa als IoT-Sensor eignet. Der Infineon-Chip soll zudem WPA 3 unterstützen, ein Verschlüsselungsstandard, der eigentlich erst mit Wi-Fi 6 verbreitet wurde.

Ansonsten handelt es sich um einen baugleichen Microcontroller: Der Pico W kann über USB mit Strom versorgt und programmiert werden. Mit dabei sind GPIO-Pinlöcher. Die sind beim Pico-H und dessen WLAN-Variante Pico WH mit Steckverbindern versehen.

  • Raspberry Pi Pico W (Bild: Raspberry Pi Foundation)
  • Raspberry Pi Pico H (Bild: Raspberry Pi Foundation)
  • Raspberry Pi Pico W (Bild: Raspberry Pi Foundation)
Raspberry Pi Pico H (Bild: Raspberry Pi Foundation)
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Preislich richten sich alle drei neuen Produkte am bereits existierenden Pico aus. Den Pico W soll es für 6 US-Dollar geben. Der Pico H kostet 5 US-Dollar, der Pico WH liegt bei 7 US-Dollar. Die Dollarpreise können ungefähr in Europreise übernommen werden, da beispielsweise der Raspberry Pi Pico, der 4 US-Dollar kostet, hierzulande für etwa 4 Euro zu haben ist.

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