Bastelrechner: Arduino-Board hat FPGA integriert
Der IoT-Onlinehändler Seeed bietet das Spartan Edge Accelerator Board an. Dieses kombiniert den bekannten Formfaktor des Arduino Uno mit einem programmierbaren FPGA-Chip. Als CPU wird ein ESP32 eingesetzt, der auf einem Die auch 2,4-GHz-WLAN und Bluetooth 4.1 unterbringt. Der FPGA-Chip ist ein Xilinx Spartan-7 (XC7S15). Seeed gibt an, dass das System bei 100 MHz Takt 12.800 Logic Cells – die grundlegenden Elemente für eigene Schaltungen – und 360 KByte Blocksarbeitsspeicher biete. Damit lassen sich theoretisch private Bastelprojekte oder simple Machine-Learning-Applikationen betreiben.
Das Board hat zehn I/O-Pins, die von Nutzern programmiert werden können – etwa für I2C-Geräte oder Power-Verbinder. Auch ein Sechs-Achsen-Gyroskop, Mini-HDMI und ein CSI-Kamerainterface sind vorhanden. Die Sensoren könnten das FPGA-Board dadurch auch für eigene Roboterprojekte geeignet machen. Das Board ist mit dem beliebten Arduino Uno und dem Seeeduino V4.2 kompatibel. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein ICSP-Port, der von Arduino-Platinen bekannt ist.
Für die Programmierung stellt der Entwickler eine Anwendungsschnittstelle bereit. Die Arduino FPGA API ist auch auf dem Portal Github einsehbar. Sie ermöglicht etwa das Programmieren der GPIO-Pins und der RGB-LEDs. Die Nutzung dieser API erfordert allerdings, zuvor die Spi2gpio-Logik auf das Board zu laden. Diese ist ebenfalls auf Github verfügbar.
Seeed bietet seine FPGA-Platine für etwa 36 US-Dollar an. Allerdings wird das Produkt erst ab dem 10. Oktober 2019 verfügbar sein. Preislich gehört es derzeit zu den günstigeren Boards dieser Produktkategorie.
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