Bastelplatine: Raspberry Pi 4 wird wegen Chipkrise teurer

Weil die Nachfrage nach Chips älterer Bauart einfach zu hoch ist, steigt der Preis des Raspberry Pi 4 vorerst an - es ist aber Besserung in Sicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Raspberry Pi 4B wird vorerst teurer.
Der Raspberry Pi 4B wird vorerst teurer. (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Die Raspberry Pi Foundation hat erstmals in ihrer Geschichte Preiserhöhungen bei den Raspberry Pi angekündigt: Hintergrund ist die akute und anhaltende Chipknappheit, wodurch Bauteile schlechter verfügbar und daher teurer sind. CEO Eben Upton zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass man für die nächsten zwölf Monate in Teilbereichen dennoch gut genug aufgestellt sei.

Stellenmarkt
  1. ERP-Administrator (m/w/d)
    C.Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik, Velbert
  2. Projekt- und Produktmanager (m/w/d) Finanzsoftware
    über Jobware Personalberatung, Berlin (Homeoffice)
Detailsuche

Primär betroffen sind Chips, die im 40-nm-Verfahren und damit einem älteren, aber derzeit extrem stark nachgefragten Node produziert werden. Solche SoCs werden unter anderem beim Compute Module 3(+) und beim Raspberry Pi 3B(+) verwendet, konkret handelt es sich um Broadcoms BCM2837.

Aus diesem Grund priorisiert die Foundation die Produktion des Compute Module 3(+) und des Raspberry Pi 3B, da hierfür gegebenenfalls schon Carrier-Boards vorhanden sind und das 3B wegen seines Single-Band-Radios beliebt ist. Der Raspberry Pi 3B+ hingegen wird zugunsten der anderen Bastelplatinen zurückgestuft.

Nur ein einziger Raspi wird teurer

Um die steigenden Kosten auszugleichen, erhöht die Foundation beim aktuellen Raspberry Pi 4B mit 2 GByte RAM und einem 28-nm-Broadcom-BCM2711 den Preis von 35 US-Dollar auf 45 US-Dollar. Der eigentlich bereits eingestellte Raspberry Pi 4B mit 1 GByte RAM hingegen feiert ein Comeback und wird für 35 US-Dollar angeboten. Eben Upton betont, dass es hierbei um eine temporäre Maßnahme handele.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Foundation rät Embedded- und Industrie-Kunden dazu, ab 2022 zugunsten der besseren Verfügbarkeit vom Raspberry Pi 3B+ auf die 1-GByte-Variante des Raspberry Pi 4B zu migrieren. Beide Boards nutzen mit dem Cypress CYW43455 alias BCM43455 das gleiche Wi-Fi-Modul inklusive FCC-Zertifizierung, was den Wechsel erleichtert.

Laut Eben Upton soll es abseits des Raspberry Pi 4B mit 2 GByte RAM keine weiteren Preiserhöhungen geben. Er geht davon aus, dass genug 28-nm-Chips für die kommenden zwölf Monate vorhanden sind, um damit Kunden des Compute Module 4 und des Raspberry Pi 4B zu versorgen. Außerdem gebe es erste Anzeichen, dass sich die Lieferkettenproblematik zu entspannen beginne.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geforce Now (RTX 3080) im Test
1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
Ein Test von Marc Sauter

Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
    Feldversuch E-Mobility-Chaussee
    So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

    Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Gigafactory Grünheide: Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte
    Gigafactory Grünheide
    Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte

    Entgegen den Befürchtungen der Gegner profitieren vor allem Berlin und Brandenburg von Teslas neuer Fabrik in Brandenburg.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /