Abo
  • Services:
Anzeige
Raspberry Pi im Hochformatgriff
Raspberry Pi im Hochformatgriff (Bild: David Hunt)

Bastelei: Raspberry Pi in Kamera-Akkugriff integriert

Raspberry Pi im Hochformatgriff
Raspberry Pi im Hochformatgriff (Bild: David Hunt)

Fotograf und Hardwarebastler David Hunt hat in den Akkugriff seiner Canon 5D Mark II ein Raspberry Pi eingebaut, mit dem er seine Bilder über WLAN und Ethernet aus der Kamera an einen Rechner schicken kann. Doch das dürfte erst der Anfang dessen sein, was mit der Verbindung aus Raspberry Pi und Kamera möglich ist.

Der Einplatinencomputer Raspberry Pi passte gut in den leer geräumten Hochformatgriff der Canon 5D Mark II, der dem irischen Fotografen David Hunt kaputtgegangen war. Der USB-Anschluss sowie der Netzwerk- und Videoanschluss führen durch gebohrte Öffnungen aus dem Kameragriff heraus.

Anzeige

Der Prototyp funktioniert nach Angaben von Hunt bereits. Er kann damit Bilder von seiner Kamera auslesen und sie wahlweise über WLAN oder Ethernet übertragen. Zuerst wurde die Konstruktion extern mit Strom versorgt, bis Hunt darauf kam, wieder einen von den ursprünglich zwei Original-Canon-Akkus in den Griff einzubauen und den Raspberry Pi damit zu versorgen. Dabei nutzte er jedoch sein eigenes, selbst gebautes Akkufach, so dass der Akku von der Seite in den Hochformatgriff geschoben wird. Der Gleichspannungswandler des Rechners passte ebenfalls in den recht voluminösen Griff. Wie lange der Rechner damit läuft, hat Hunt noch nicht ermittelt, er geht aber von einigen Stunden aus. Ein kleines WLAN-Modul wurde ebenfalls integriert.

Die Kamera wird über USB mit dem Raspberry Pi verbunden. Über ein Perl Script wird jede Sekunde nach neuen Fotos auf der Speicherkarte gesucht. Die neu dazugekommenen Bilder werden zum iPad des Fotografen übertragen, auf dem die App Shuttersnitch läuft, die einen FTP-Server auf dem Tablet installiert.

Künftig könnten mit dem Raspberry Pi im Hochformatgriff der DSLR auch Backup-Lösungen der aufgenommenen Bilder realisiert oder die Kamera vom Rechner oder Tablet aus (Tethered Shooting) per WLAN schnurlos gesteuert werden. Auch eine Fernsteuerung über das Internet oder eine Fotoauslösung über externe Sensoren wäre nach Angaben von Hunt vorstellbar.


eye home zur Startseite
ThiefMaster 24. Aug 2012

... dann müsste das Ding nicht mehr über externe Kabel mit der Kamera verbunden werden.

( Alternativ... 21. Aug 2012

bitte golem redaktion, es heißt python und nicht perl!!!!

( Alternativ... 21. Aug 2012

gäääääääähn. die teuren DSLRs sind eben für leute die fotografieren während smartphones...

janpi3 20. Aug 2012

jaaa genau - sehr praktisch XD http://de.eye.fi/ Ich bin gespannt in­wie­weit man direkt...

Lomaxx 20. Aug 2012

Danke.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Esslingen
  2. ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG, Schloß Holte-Stukenbrock
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 189,99€
  2. (-67%) 19,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  2. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  3. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

  4. Fahrdienst

    Alphabet investiert in Lyft

  5. Virtuelles Haustier

    Bandai kündigt "Classic Mini"-Version des Tamagotchi an

  6. News

    Facebook testet Abos für Nachrichten-Artikel

  7. Elon Musk

    Baut The Boring Company den Hyperloop?

  8. Mobilfunkausrüster

    Ericsson macht hohen Verlust

  9. Luminar

    Lightroom-Konkurrenz bringt sich in Stellung

  10. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Toll Überschrift, doch leider Fail... XBox X ist...

    Friedhelm | 14:26

  2. Re: Swarm Computing Status: x

    grumbazor | 14:26

  3. Re: Ist die Transparenz abschaltbar?

    das sushi | 14:26

  4. Re: Billige ASUS RoG Kopie?

    Bautz | 14:25

  5. Re: > 200 cd/m² ist also dunkel? Seltsam dass ich...

    ckerazor | 14:24


  1. 14:37

  2. 12:50

  3. 12:22

  4. 11:46

  5. 11:01

  6. 10:28

  7. 10:06

  8. 09:43


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel