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Bastelcomputer: Raspberry Pi fixt Problem mit USB-Adaptern

Der Raspberry Pi 4 ließ sich ursprünglich nicht mit bestimmten USB-C-Netzteilen betreiben. Das Problem soll inzwischen behoben worden sein. Doch eine neue Revisionsnummer fehlt bislang.

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Der Raspberry Pi 4 unterstützt jetzt mehr USB-C-Netzteile.
Der Raspberry Pi 4 unterstützt jetzt mehr USB-C-Netzteile. (Bild: Rasperry Pi Foundation)

Die im vergangenen Jahr auf den Markt gebrachte Version 4 des Raspberry Pi soll inzwischen mit einer größeren Zahl an USB-C-Adaptern kompatibel sein. Nach Angaben von The Register geht die Raspberry Pi Foundation davon aus, dass die Bastelrechner mit einem entsprechend geänderten Bauplan mittlerweile für die Kunden erhältlich sind. Das bestätigte der Leiter der Foundation, Eben Upton, auf Anfrage von The Register. Die frühere Konfiguration hatte dazu geführt, dass Netzteile mit sogenannten aktiven Kabeln nicht verwendet werden konnten.

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Nachdem das Problem im Juli 2019 bekanntgeworden war, erweckte Upton den Eindruck, den Fehler herunterzuspielen. "Das bedeutet, (der Pi) kann praktisch nicht über ein Macbook-Ladegerät mit Strom versorgt werden. Wenn Sie also ein schönes intelligentes Ladegerät und ein schönes teures USB-C-Kabel haben, besteht die Möglichkeit, dass Ihr Ladegerät den Raspberry Pi nicht mit Strom versorgt", sagte er in einem Videointerview.

Unklar bleibt jedoch, ob und wie mögliche Käufer erkennen können, ob das Problem bei einem neu bestellten Exemplar tatsächlich behoben ist. Laut Upton wurden beim Platinenlayout weitere Änderungen vorgenommen, um beispielsweise unerwünschte Lötbrücken bei der Produktion zu verhindern. Der neueste Revisionscode mit der Revisionsnummer 1.2 wird von der Foundation mit "c03112" angegeben. Nutzer berichten in Foren jedoch, dass bei solchen im November 2019 gekauften Exemplaren der Fehler noch nicht behoben gewesen sei.

  • Ein aktives Kabel hat bereits zwei Ra integriert. (Bild: (Bild: Scorpia)
  • Ein Ra liegt dann vor, wenn 800-1.200 Ohm gemessen werden. (Bild: Scorpia)
  • Das Netzteil erkennt an beiden Kanälen 836 Ohm. (Bild: Scorpia)
  • Schaltung des USB-Typ-C-Anschlusses auf dem Pi 4. (Bild: Scorpia)
Ein aktives Kabel hat bereits zwei Ra integriert. (Bild: (Bild: Scorpia)

Der Foundation wurde nach Bekanntwerden des USB-C-Fehlers vorgeworfen, den Raspberry Pi 4 nicht standardkonform ausgeliefert zu haben. Ursache für das Problem war ein fehlender Widerstand. Der USB-C-Anschluss benötigt zwei Widerstände statt nur einem. Beim Raspberry Pi 4 war bislang der Widerstand R79 mit Configuration Channel (CC) 1 und mit CC 2 verbunden. Bei einem eingesteckten aktiven Kabel mit E-Mark-Chip liegt das Problem darin, dass in dem Kabel ein zusätzlicher Pull-Down-Widerstand (Ra) integriert ist. In Kombination mit dem Pull-Down-Widerstand R79 (Rd) ergibt sich daraus ein Gesamtwiderstand von 836 Ohm an beiden Kanälen.

Diese beiden Werte interpretiert das Ladegerät nach USB-Typ-C-Standard (PDF) so, als wäre der Pi ein Audioadapter, der keine Stromversorgung benötigt. Daher wird der Bastelrechner nicht mit Strom versorgt. Aktive Kabel sind oft bei Power-Delivery-Netzteilen mit einer Leistung von mehr als 60 Watt und einer Stromstärke von 5 Ampere vonnöten. Typischerweise sind das Notebooknetzteile.

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