Stromversorgung und Verbindung zwischen Panel und Pi

Das LED-Panel benötigt eine eigene Stromversorgung. Wir verwenden ein geschlossenes Schaltnetzteil von POS-Power, das am Ausgang eine Leistung von 90 W, eine Spannung von 5 V und einen Strom von 18 A liefert.

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Es besteht die Möglichkeit, auch den Raspberry Pi an dieses Netzteil mit anzuschließen, so dass letztendlich alles über einen einzigen Stromstecker läuft. Hierzu ist ein Kabel erforderlich, das für die Raspberry-Seite einen USB-Micro-B-(M)-Stecker benötigt. Auf der anderen Seite sind zwei freie Enden erforderlich, die an die Klemmen des LED-Panel-Netzteils angeschlossen werden.

Als Beispiel sei hier das Delock-Kabel 82697 USB 2.0 Micro B Stecker auf 2 x offene Kabelenden genannt, das es beim Elektronikhändler zu kaufen gibt. Alternativ besteht die Möglichkeit, so ein Kabel aus einem ausrangierten USB-Kabel selbst herzustellen. Die USB-Pin-Belegung kann im Web nachgeschlagen werden, zum Beispiel hier.

Der Einfachheit halber verwenden wir in unserem Projekt zwei separate Stromversorgungen: Das LED-Panel schließen wir an das genannte Netzteil an und den Raspberry Pi Zero an einen eigenen USB-Stromadapter.

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Die einfachste Verbindung zwischen Raspberry Pi und LED-Panel bietet der Controller RB-MatrixCTRL ebenfalls von Joy-IT (mehr zu den Spezifikationen des Controllers unter diesem Link).

Der Controller wird mit der einen Seite direkt auf die GPIO-Leiste des Raspberrys gesteckt. Auf der anderen Seite wird er über die HUB75-Schnittstellen mit dem vom LED-Panel-Hersteller mitgelieferten Flachbandkabel verbunden. Damit ist die Verbindung hergestellt. Leider funktioniert der Controller nicht zusammen mit dem Raspberry Pi Zero.

Aufwendigere Lösungen sind manuelle Verkabelungen. Hierfür werden Kabel mit sogenannten Female-to-Female-Steckschuhen benötigt. Das sind Kabelenden, die auf die Pins des LED-Panels und der GPIO-Leiste aufgesteckt werden.

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Es besteht natürlich die Möglichkeit, diese Kabel selber herzustellen. Dazu benötigen wir Draht als Meterware, entsprechende Steckschuhe, Isoliermaterial und eine Crimp-Zange. Der Vorteil dieser Art Verkabelung ist, dass wir etwas längere Kabel verwenden können. Dadurch müssen wir Raspberry Pi und LED-Panel nicht dicht an dicht aufstellen und haben mehr Platz zum Experimentieren.

Für unser Projekt kaufen wir beim Elektronikhändler zehnadriges Flachbandkabel mit den entsprechenden Steckschuhen an beiden Enden.

  • Unser 10-adriges Flachbandkabel (Bild: Michael Bröde)
  • Der Pinout für das LED-Panel - auf der nächsten Seite ist der Pinout für die GPIO-Leiste zu sehen. (Bild: Michael Bröde)
  • Der Pinout für die GPIO-Leiste des Raspberry Pi Zero (Bild: Michael Bröde)
  • Hier ein Screenshot aus Putty (Bild: Michael Bröde)
Unser 10-adriges Flachbandkabel (Bild: Michael Bröde)

Pin-2-Pin-Verbindung

Die Aufgabe besteht jetzt darin, die einzelnen Pins des LED-Panels korrekt mit dem jeweils richtigen Pin der GPIO-Leiste zu verbinden. Gesucht ist also eine 16-aus-40-Lösung. Hierbei dürfen wir natürlich keine Fehler machen, da sonst unsere Bildschirmausgabe nicht funktioniert und im schlimmsten Fall sogar etwas kaputtgeht.

Zur Unterstützung erstellen wir eine Skizze des genauen Anschluss-Layouts, wobei wir uns die unterschiedlichen Farben der Kabel zunutze machen. Welcher Pin mit wem zusammengehen soll, entnehmen wir der Pinout-Vorgabe des LED-Panel-Herstellers. Nachfolgend ein Beispiel basierend auf den oben genannten zehnadrigen Kabeln:

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  • Unser 10-adriges Flachbandkabel (Bild: Michael Bröde)
  • Der Pinout für das LED-Panel - auf der nächsten Seite ist der Pinout für die GPIO-Leiste zu sehen. (Bild: Michael Bröde)
  • Der Pinout für die GPIO-Leiste des Raspberry Pi Zero (Bild: Michael Bröde)
  • Hier ein Screenshot aus Putty (Bild: Michael Bröde)
Der Pinout für das LED-Panel - auf der nächsten Seite ist der Pinout für die GPIO-Leiste zu sehen. (Bild: Michael Bröde)
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derdiedas 24. Mai 2022 / Themenstart

Korrekt :-) Vor allem kosten die doch kaum noch etwas. Aber wer verwendet 2022 noch...

pesos-maximus 17. Mai 2022 / Themenstart

Für ARM v6 stellt Microsoft keine Runtimes zur Verfügung. Andere PIs, auch der neue Zero...

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