Basemark ES 3.0: Rennspiel-Benchmark für Android und iOS

Der neue Basemark ES 3.0 testet die Grafikleistung von Smartphones und Tablets. Der Mobile-Benchmark läuft unter Android und iOS und verwendet aktuelle Render-Techniken.

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Basemark ES 3.0
Basemark ES 3.0 (Bild: Rightware)

Rightware, ein Team aus ehemaligen Futuremark-Mitarbeitern, hat nach zwei Basemark ES und dem Basemark X den neuen Basemark ES 3.0 veröffentlicht. Der Benchmark ist für Leistungsvergleiche von Smartphones und Tablets mit Android oder iOS gedacht, Windows Phone wird nicht unterstützt.

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Wie es der Name bereits impliziert, setzt der Basemark ES 3.0 auf die OpenGL-ES-3.0-Schnittstelle. Die Open Graphics Library for Embedded Systems wird insbesondere bei mobilen Geräten häufig eingesetzt, die Version 3.0 wurde im August 2012 spezifiziert.

Der Basemark ES 3.0 setzt eine entsprechende Hard- wie Softwareunterstützung voraus: Die Grafikeinheit muss OpenGL ES 3.0 beherrschen, 1 GByte Arbeitsspeicher sind ebenso Pflicht wie Android 4.3 oder iOS 7. Neben Qualcomms Adreno 300 oder Nvidias Tegra verstehen sich auch die PowerVR ab Series 6 auf die OGL-ES-3.0-Schnittstelle.

Die Grundlage bildet die Kanzi-Engine, mit der in der Benchmark-Szene Techniken wie Umgebungslichtverdeckung, Tiefenunschärfe, Hitzeflimmern, Dynamikkompression, Per-Pixel-Beleuchtung, volumetrische Lichter und eine Stoffsimulation umgesetzt werden.

  • Basemark ES 3.0 (Screenshot: Rightware)
  • Basemark ES 3.0 (Screenshot: Rightware)
  • Basemark ES 3.0 (Screenshot: Rightware)
  • Basemark ES 3.0 (Screenshot: Rightware)
  • Basemark ES 3.0 (Screenshot: Rightware)
  • Basemark ES 3.0 mit Offscreen-Rendering (Screenshot: Rightware)
Basemark ES 3.0 mit Offscreen-Rendering (Screenshot: Rightware)
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Das Optionsmenü bietet vierfache Multisampling-Kantenglättung sowie drei Einstellungen: 720p, 1080p und 1440p. Alle werden je 64 Frames parallel im Offscreen berechnet, sind also unabhängig von der (ebenfalls auswählbaren) nativen Auflösung.

Wir haben den Basemark ES 3.0 auf ein paar Systems-on-a-Chip kurz ausprobiert: Nvidias Tegra K1 Denver erreicht 40 fps in 1440p und 4x MSAA, Prozessoren wie der weit verbreitete Snapdragon 801 sind mit 12 fps abgeschlagen.

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