Barnes & Noble: Nooks sollen NFC-Chips bekommen

Für einen drahtlosen Einkauf von E-Books in den Filialen von Barnes & Noble sowie für weitere Dienste sollen die Nooks künftig NFC-Chips erhalten. Das hat der Chef der US-Buchhandelskette angekündigt.

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Lynch mit Nook (2009): Rezensionen per Funk auf den E-Book-Reader übertragen
Lynch mit Nook (2009): Rezensionen per Funk auf den E-Book-Reader übertragen (Bild: Shannon Stapleton/Reuters)

Barnes & Noble (BN) will seine Nooks künftig mit Funkchips ausrüsten. Das solle den Kunden mehr Möglichkeiten für ihre Lesegeräte eröffnen, sagte Unternehmenschef William Lynch in einem Interview mit dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune.

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In die E-Book-Reader und das Tablet sollen Near-Field-Communication-Chips (NFC) eingebaut werden. Diese sollen es Kunden ermöglichen, E-Books in den Filialen der US-Buchhandelskette drahtlos zu kaufen. Die Funkchips könnten auch weitergehende Dienste ermöglichen.

Es gebe noch viele Möglichkeiten für eine Offline-online-Integration, sagte Lynch. So könnten Verlage in gebundene Ausgaben ebenfalls NFC-Chips integrieren, auf denen beispielsweise Rezensionen über das Buch gespeichert sind. Die Kunden könnten ihren Nook an das Buch halten und bekämen diese Informationen auf ihr Lesegerät. "Das kommt, und wir könnten in diesem Bereich führend sein", sagte Lynch.

Wann die Geräte mit den NFC-Chips ausgestattet werden, ist noch unklar. Auf die Frage, ob das noch in diesem Jahr sein werde, antwortete der BN-Chef ausweichend mit "vielleicht".

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Auch die gerade verkündete Kooperation mit Microsoft war Thema des Interviews. Fortune wollte wissen, ob das Nook Tablet künftig mit Windows erhältlich sein wird.

Es gebe noch keine Ankündigung über eine mögliche Zusammenarbeit bei der Hardware, sagte Lynch. Nook basiere ja auf Open Source, während Microsoft auf Windows setze. Im Bereich von Lesesoftware arbeite Microsoft "an interessanten Integrationen in Windows, eventuell in Office. Diese Arbeit hat bereits begonnen. Definitiv ja."

Microsoft biete mit seinem Office-Paket eine weit verbreitete Software für Autoren an. Hier sei eine Zusammenarbeit denkbar. So könnte ein Autor beispielsweise in einem Office-Programm einen Text schreiben und diesen daraus direkt im BN-Onlineangebot einstellen. Auch hier sei noch nichts offiziell angekündigt, aber das "eröffnet eine Menge spannender Möglichkeiten."

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