Bargeldloses Zahlen: Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Apple Pay auf Plastik: Das Unternehmen kooperiert mit Goldman Sachs, um eine eigene Kreditkarte zu veröffentlichen. Bisher ist noch nicht viel über das Produkt bekannt, außer dass es wohl die Kooperation mit Barclaycard ersetzen wird. Anfang 2019 sollen erste Karten kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
So wird Apples Kreditkarte sicherlich nicht aussehen.
So wird Apples Kreditkarte sicherlich nicht aussehen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Apple will seinen Bezahldienst Apple Pay mit einer passenden Kreditkarte erweitern. Dazu geht das Unternehmen eine Kooperation mit der US-Investmentbank Goldman Sachs ein. Die neue Kreditkarte wird wohl den bereits existierenden Bezahldienst Rewards Card ablösen, den Apple momentan zusammen mit Barclaycard betreibt. Das berichtet die US-Zeitung The Wall Street Journal mit Berufung auf ungenannte interne Quellen.

Wann Apple die Kreditkarte für seine Kunden bereitstellen wird, ist nicht ganz klar. Es wird jedoch von einem Termin am Anfang des Jahres 2019 ausgegangen. Mit der Einführung einer eigenen Kreditkarte könnte Apple zumindest eine gewisse Summe seiner Geldreserven für Kundenkredite zur Verfügung stellen. Goldman Sachs könnte für Transaktionen an Automaten und per App die Infrastruktur stellen, da Apple im Finanzsektor bisher nicht stark etabliert ist. Allerdings steht eine genaue Struktur noch nicht fest, und auch nicht, wie sich die Partner das Produkt letztlich vorstellen.

In Deutschland ist bargeldloses Zahlen ein Nischenprodukt

Bargeldlose Bezahldienste wie Apple Pay sind gerade in den USA sehr beliebt. Darüber lassen sich Geldsummen auf Konten anderer Nutzer mit recht wenig Aufwand übertragen, ähnlich der Überweisung bei Paypal, die auch hier in Deutschland genutzt wird. In China sind Alibaba mit Alipay und Wechat große Vertreter dieser Bezahlmethoden. In Deutschland ist Bargeld noch immer ein fester Bestandteil des Alltags. Bezahldienste sind hierzulande nur mäßig erfolgreich - wahrscheinlich einer der Gründe, warum Apple seinen Dienst Apple Pay hier noch nicht einmal gestartet hat.

Das könnte sich mit einer traditionellen Kreditkarte und damit einem familiären Medium ändern. Den neuen Wirtschaftszweig kann Apple sicherlich auch gut gebrauchen: Gerade Hardware wie das iPhone verkaufen sich nicht mehr so gut wie erhofft, auch wenn damit noch immer starke Umsätze erzielt werden. Auch für Apple sind also Softwaredienste die Zukunft. Das bestätigen auch die letzten Quartalszahlen vom 1. Mai 2018: 16 Prozent mehr Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr mit dem Unternehmensbereich Services gemacht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tomate.salat.inc 15. Mai 2018

Naja, es gibt halt noch immer mehr wie genug Läden (ja sogar Tankstellen!) die keine KK...

tomate.salat.inc 14. Mai 2018

Stimmt ... das Design ist noch viel zu gut. @Golem: Schande über euer Haupt!

plutoniumsulfat 13. Mai 2018

Die ist aber auch käuflich so teuer, dass sie sich als erstes Objekt nicht lohnt. ChMu...

Anonymer Nutzer 12. Mai 2018

Und offenbar geht die welt deswegen nicht unter und es gehen damit auch nicht 2747362477...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /