Abo
  • Services:
Anzeige
US-Präsident Barack Obama erlaubt der NSA, Sicherheitslücken zu verschweigen.
US-Präsident Barack Obama erlaubt der NSA, Sicherheitslücken zu verschweigen. (Bild: Mandel Ngan/AFP/Getty Images)

Barack Obama: NSA darf Sicherheitslücken verschweigen und ausnutzen

US-Präsident Barack Obama soll der National Security Agency (NSA) nach Angaben der New York Times erlaubt haben, entdeckte Sicherheitslücken unter bestimmten Umständen zu verschweigen. Allerdings nur in Ausnahmefällen, regulär soll die NSA Sicherheitslücken bekanntmachen.

Anzeige

Der US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) hat von US-Präsident Barack Obama eine Sondererlaubnis erhalten, in bestimmten Fällen Sicherheitslücken im Internet bewusst nicht dem Hersteller oder der Öffentlichkeit zu melden. Stattdessen soll die NSA die Möglichkeit erhalten, diese Lücken auszunutzen, berichtet die New York Times mit Verweis auf hochrangige Regierungsvertreter.

Diese Ausnahme soll dann gelten, wenn es aus Gründen der "nationalen Sicherheit oder für die Strafverfolgung" erforderlich sei. Ansonsten sei die NSA von der US-Regierung gehalten, Sicherheitslücken bekanntzumachen, damit diese beseitigt werden könnten und Nutzer nicht mehr Gefahr liefen, Opfer von Spionageangriffen zu werden, betonten US-Regierungsvertreter.

Obama soll diese Richtlinien im Januar 2014 beschlossen haben, ohne dass sie öffentlich bekanntgeworden seien, heißt es weiter. Diese Vorgaben seien die Folge des NSA-Skandals, der durch die Enthüllungen von Edward Snowden begonnen hatte.

Hat die NSA OpenSSL-Fehler ausgenutzt?

Unklarheit herrscht weiterhin darüber, ob die NSA von der Heartbleed-Sicherheitslücke in OpenSSL wusste und sie möglicherweise ausnutzte, um an vertrauliche Daten zu gelangen. Zwei nicht namentlich genannte Quellen behaupten, dass die NSA den Fehler in OpenSSL gekannt und jahrelang ausgenutzt habe.

Die NSA bestreitet offiziell, vor April 2014 von dem Fehler etwas gewusst zu haben. Hätte der US-Geheimdienst früher davon erfahren, hätte er sich an die Verantwortlichen für OpenSSL gewandt, beteuert die NSA. Auch die Regierung versichert, erst jüngst vom OpenSSL-Fehler erfahren zu haben. Sobald die Regierung von einem solch schwerwiegenden Fehler erfahre, würden Hard- und Software-Hersteller zügig informiert, um das betreffende Sicherheitsloch schleunigst schließen zu können.

Offiziell wurde die OpenSSL-Sicherheitslücke unabhängig voneinander von einem Team der finnischen Sicherheitsfirma Codenomicon und dem Sicherheitsteam von Google entdeckt. Schon ganz zu Beginn der Affäre hieß es, dass die Entdecker fürchteten, dass weitere Personen die Sicherheitslücke schon früher entdeckt haben könnten und sie bereits ausnutzten. Auf Serverseite gibt es keine Möglichkeit, eine Attacke zu erkennen, die in der Vergangenheit stattgefunden hat. Offenbar wurden einige Betreiber von Internetservices aber vorab über das Problem informiert.


eye home zur Startseite
Andre S 14. Apr 2014

Obama kann nicht anders ich würde sagen er hat noch das bestmögliche getan. Der...

Guardian 14. Apr 2014

Die Nationale Sicherheit von Amerika ist so lange bedroht, solange es Länder außer den...

nw42 14. Apr 2014

"US-Präsident Barack Obama soll der National Security Agency (NSA) nach Angaben der New...

codeworkx 14. Apr 2014

Leider wahr. Entdeckte Sicherheitslücken verheimlichen und für die eigenen Zwecke...

Anonymer Nutzer 14. Apr 2014

Und wir raffen es einfach nicht weil wir zu blöd sind.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. viastore SOFTWARE GmbH, Stuttgart oder Löhne
  2. Lampe & Schwartze, Bremen
  3. Ratbacher GmbH, Raum Köln
  4. HOMAG GmbH, Schopfloch


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  3. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  2. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  3. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  4. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  5. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  6. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing

  7. Amazon, Maxdome, Netflix und Co.

    EU will europäische Filmquote etablieren

  8. XPS 13 (9365) im Test

    Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen

  9. Glaskorrosion

    CCDs in alten Leicas werden nicht mehr gratis ausgetauscht

  10. Zweitbildschirm

    Duet Display macht iPad Pro zum Zeichentablett für Mac und PC



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: 30% Müll

    drvsouth | 11:50

  2. In welchen Ländern passiert so etwas?

    MrKing | 11:50

  3. Re: Taugen Passwortmanager was?

    Xiut | 11:49

  4. Re: Passwort-Manager als Abo!?

    chefin | 11:48

  5. Re: Lese ich das richtig ?

    MadMonkey | 11:47


  1. 11:32

  2. 11:21

  3. 10:52

  4. 10:40

  5. 10:19

  6. 10:00

  7. 09:35

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel