Bankgeheimnis: Schwedische Finanzaufsicht untersucht Klarna

Seit April untersucht die schwedische Finanzaufsicht die IT-Sicherheit beim Zahlungsdienstleister Klarna. Nun weitet die Behörde die Prüfung aus.

Artikel veröffentlicht am , Anna Biselli
Klarna präsentiert sich auf der Fashion Week.
Klarna präsentiert sich auf der Fashion Week. (Bild: Felix Vierheller/CC-BY-SA 4.0)

Ende Mai bekamen App-Nutzer des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna für kurze Zeit Daten anderer Kunden angezeigt. Die schwedische Finanzaufsichtsbehörde hat deswegen nun eine Untersuchung eingeleitet. Sie prüft, ob möglicherweise das Bankgeheimnis verletzt worden war.

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Ein Unternehmenssprecher von Klarna sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man habe die Untersuchung erwartet und werde mit der Finanzaufsicht kooperieren. Im Mai hatte Klarna mitgeteilt, die Daten seien aufgrund einer fehlerhaften Konfiguration in der Klarna-App für etwa eine halbe Stunde sichtbar gewesen. Ursache sei ein menschlicher Fehler gewesen. Es seien keine Kreditkarten- oder Konteninformationen betroffen gewesen, Nutzer konnten jedoch teilweise etwa Namen, Adressen und Zahlungen anderer Kunden einsehen.

Bei der Behörde Finansinpektionen läuft bereits seit April eine Untersuchung von Klarnas IT-Sicherheitspraktiken. Sie soll unter anderem feststellen, ob die Bank ausreichende Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe implementiert hat.

Neben Zahlungsabwicklungen bietet Klarna seit Februar auch in Deutschland eigene Bankkonten an. Es wird als das wertvollste europäische Fintech-Unternehmen gehandelt und verzeichnete in seinem ersten Quartalsbericht 2021 einen Umsatz von fast 19 Milliarden US-Dollar.

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