Bangle.js: Verfügbarkeit und Fazit

Die Bangle.js ist samt Ladekabel für umgerechnet 78 Euro auf der Homepage des Herstellers bestellbar. Die Smartwatch gibt es nur in Schwarz.

Fazit

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Die Bangle.js ist eine ungewöhnliche Smartwatch, die Bastlern und Tüftlern eine Menge Potenzial bietet. Als Espruino-Gerät ist die Uhr leicht mit Javascript programmierbar und bietet zudem Möglichkeiten für Bluetooth-Basteleien und weitere Experimente.

Um Apps auf der Bangle.js nutzen zu können, müssen wir aber nicht erst eine Anwendung programmieren: Es gibt bereits einige Apps, die wir problemlos über den Appstore im Browser installieren können. Wie die Verbindung zum Web-Interface des IDE ist auch die zum Appstore einfach über Bluetooth aufgebaut und stabil.

Im Test hat uns die Alltagstauglichkeit der Smartwatch überrascht: Für ein Bastelprojekt lässt sich die Bangle.js erstaunlich problemlos wie eine herkömmliche smarte Uhr verwenden, insbesondere in Verbindung mit einem Android-Smartphone nach der Installation von Gadgetbridge. Uns stört lediglich das zu dunkle Display, zudem müssen wir Rücksicht auf die Speichergröße nehmen. Die Verarbeitung ist ansonsten angesichts des Preises in Ordnung, die Uhr ist allerdings nichts für schmale Handgelenke.

  • Die Bangle.js ist eine Open-Source-Smartwatch, die mit Javascript programmiert werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Uhr wird über drei Knöpfe bedient, außerdem verfügt das Display über zwei Touchzonen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bangle.js ist groß, die Verarbeitung geht angesichts des relativ niedrigen Preises von unter 80 Euro in Ordnung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Smartwatch hat auf der Rückseite einen Pulsmesser eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufgrund der Größe eignet sich die Bangle.js eher nur für mittlere bis große Handgelenke. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Uhr sitzt trotz ihrer Größe gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit Hilfe der drei Knöpfe können wir durch das Menü navigieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über einen Appstore können wir Anwendungen auf die Uhr spielen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bedienung ist aufgrund der eingeschränkten Touch-Funktion des Displays mitunter gewöhnungsbedürftig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Es gibt Spiele für die Bangle.js - auch wenn man da manchmal etwas genauer hinschauen muss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pulsmesser können wir den Herzschlag messen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Smartwatch hat auf der Rückseite einen Pulsmesser eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Mit den Smartwatches anderer Hersteller wie Amazfit, Huawei, Samsung oder Apple kann die Bangle.js nicht mithalten, was Hardware und Software betrifft - das ist aber auch gar nicht die Absicht des Herstellers. Die Bangle.js richtet sich an Tüftler und Bastler; dass sich die Uhr auch im Alltag gut nutzen lässt, ist eher ein angenehmer Nebeneffekt.

Wer gerne Javascript-Apps entwickelt und dies schon immer mal für eine Smartwatch machen wollte, findet in der Bangle.js ein gutes Entwicklungsgerät. Aber auch Programmierneulinge, die die Entwicklung in Javascript lernen wollen, dürften mit der Smartwatch ihren Spaß haben. Für umgerechnet nicht einmal 80 Euro halten wir die Bangle.js für eine lohnenswerte Anschaffung für Bastler sowie für Nutzer, die eine etwas andere Smartwatch haben wollen.

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WalaWala 10. Jun 2020

Das Script wird auch ordentlich schnell interpretiert auf dem Ding, das ist nicht das...

justanotherhusky 10. Jun 2020

Ich find die Idee super, würde aber gerne 150-200¤ in etwas höherwertige Hardware...

Vögelchen 09. Jun 2020

Vermutlich hat man wegen des Verbrauchs ein LCD gewählt. Es hätte aber nicht gleich so...

Vögelchen 09. Jun 2020

Schon in Groß und auf den Foto sehe ich... dass ich kaum etwas sehe. Bei einem Gerät...

WalaWala 09. Jun 2020

Ist zwar noch etwas sehr Beta, aber es funktioniert. Dafür muss man eine custom Firmware...



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