Banded Kestrel: AMD bringt Ryzen Embedded mit unter 10 Watt

Statt 12 Watt bis 25 Watt sind 6 bis 10 Watt möglich: AMD hat zwei Embedded-APUs veröffentlicht, die für sparsamere oder lüfterlose Systeme gedacht sind. Die Zen-Kerne und die Vega-Grafik takten niedrig.

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Ryzen Embedded R1000
Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)

AMD ist zwar auf der Embedded World 2020 in Nürnberg nicht vertreten, das hindert den Hersteller aber nicht daran, zwei Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit anzukündigen: Der Ryzen Embedded R1305G und der Ryzen Embedded R1102G ergänzen das Portfolio, beide APUs haben eine niedrigere thermische Verlustleistung als bisherige Chips.

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Intern werden die Designs als Banded Kestrel alias Dali bezeichnet, zu deutsch Bindenfalke. Hier verwendet AMD ein eigenes Die, welches über zwei Zen-CPU-Kerne und drei Compute Units, also 192 Shader-Einheiten, mit Vega-Architektur verfügt. Zum Vergleich: Bei Horned Owl alias Ryzen Embedded V1000 alias Raven Ridge sind es vier Kerne und elf CUs.

Ryzen Embedded R1305G lässt sich auf 8 Watt bis 10 Watt statt 12 Watt bis 25 Watt einstellen, er taktet mit 1,5 GHz bis 2,8 GHz und die iGPU mit bis zu 1,2 GHz. Beim Ryzen Embedded R1102G sind 6 Watt vorgegeben - hier liegen 1,2 GHz bis 2,6 GHz an den Kernen und bis zu 1,2 GHz bei der Grafikeinheit an. Beide Chips unterstützen Dualchannel-DDR4-Arbeitsspeicher und eignen sich für die FP5-Fassung. Dort werden sie verlötet, allerdings ist der BGA-Sockel zu den Horned Owl kompatibel.

  • Banded Kestrel und Horned Owl (Bild: Asrock, Montage: Golem.de)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den Ryzen Embedded R1000 (Bild: AMD)
Banded Kestrel und Horned Owl (Bild: Asrock, Montage: Golem.de)

Durch die neuen Chips hat AMD die sogenannten Cat-Designs endgültig abgelöst: Frühere Embedded-APUs wie die G- und später die GX-Serie alias Steppe Eagle basierten noch auf Jaguar-CPU-Kernen, wie sie auch in der Playstation 4 (Pro) und der Xbox One (X) stecken. Die Cat-Cores wurden parallel zur Bulldozer-Architektur entworfen, mit der Einführung der Zen-Technik beendete AMD jedoch diese zweigleisige Entwicklung.

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Anekdote am Rand: Viele ehemalige Mitarbeiter des Cat-Teams wechselten in Austin von AMD zum SARC (Samsung Austin R&D Center) und arbeiteten dort an den M-Cores für die Exynos-Smartphone-Chips. Die letzte Generation wurde Cheetah - zu deutsch: Gepard - getauft, eine Hommage an die Katzen-Codenamen.

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JoeHomeskillet 29. Feb 2020

Kann ich nur unterschreiben. Aktuell bin ich aber bei einem Celeron N3150 gelandet, da...

Black87 26. Feb 2020

Ich denke es ist eher unwahrscheinlich das Nintendo von ARM auf x86 wechselt Das hat...

barforbarfoo 26. Feb 2020

Erst mit Coreboot wäre das so richtig embedded. So richtig hat AMD da den Arsch noch...



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