Abo
  • Services:

Bekannte Fehler

Der aktuelle Release hat zwar bereits die Versionsnummer 1.0, trotzdem gibt es noch eine Reihe bekannter Probleme. Die beiden kritischsten: Das WLAN-Modul und der HDMI-Ausgang funktionieren noch nicht. Die OpenWrt-Portierung ist noch nicht so weit.

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt

Ein anderes Problem lässt sich recht einfach beheben. Es gibt einen Konfigurationsfehler, der verhindert, dass sich angeschlossene Geräte im Netzwerk gegenseitig ansprechen können. Das kann aber leicht behoben werden. Dazu muss in Luci das Menü Network und darin der Punkt Switch aufgerufen werden. In der erscheinenden Oberfläche muss nun Save&Apply aufgerufen werden.

Geschwindigkeit nicht herausragend

Wir haben mit Iperf einige Tests durchgeführt. Dazu haben wir einen Rechner im Netzwerk als Iperf-Client konfiguriert, einen zweiten als Iperf-Server. Bei einer einfachen Datenübertragung lag die gemessene Bandbreite zwischen 765 und 850 Mbit/s, bei zwei gleichzeitigen Datenübertragungen zusammen zwischen 920 und 945 Mbit/s. Die Werte veränderten sich nicht, wenn wir den Router zusätzlich selbst als Iperf-Client benutzten. Für Gigabit-Ethernet sind das keine herausragenden Werte. Um per NAS mehrere Filme übers Netzwerk zu streamen, reicht das aber aus.

Der Prozessor des Banana Pi Routers wurde in dieser Zeit nicht beansprucht, denn der Netzwerkverkehr wird vom Broadcom-Chip abgewickelt. Der Load Average stieg während unserer Tests selten über einen Wert von 0.3. Selbst Interaktionen mit Luci änderten daran nichts. Es ist also ohne Probleme möglich, das Board als Router zu nutzen und gleichzeitig als Web- oder E-Mail-Server.

Bauteile sind am falschen Ort

Die Platine weist auf der Oberseite freien Platz für eine SATA-Festplatte auf - mit einem Schönheitsfehler: Mittig befindet sich eine Reihe kleiner SMD-Bauteile. Diese sind nicht sehr hoch, aber allein ihre Existenz an dieser Stelle wirft Bedenken auf. Ein Benutzer im Banana-Pi-Forum behauptet auch, dass sein Exemplar nicht mehr booten wollte, als er eine Festplatte einbaute. Erst als er zwischen Festplatte und Board ein Blatt Papier geschoben habe, habe es funktioniert.

  • Der Banana Pi Router, kurz: BPI-R1 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich mit einem original Banana Pi (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Bereich für den Sata-Anschluss ist viel Platz, und es sind dort einige SMD-Bauteile untergebracht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Da ist es praktisch, wenn Massenspeicher, wie diese SSDs, isolierende Aufkleber besitzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD liegt auf den Bauteilen auf - oder es scheint zumindest so. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Im Bereich für den Sata-Anschluss ist viel Platz, und es sind dort einige SMD-Bauteile untergebracht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Als wir probehalber eine SSD anstecken, erkennen wir, dass diese ebenfalls auf den Bauteilen aufliegt. Zum Kurzschluss kommt es dadurch aber nicht. Die Typen-Aufkleber verhindern unfreiwillige Strombrücken. Inwieweit es dabei aber auf lange Sicht zu Wärmeproblemen kommen kann, konnten wir bislang nicht abklären.

 Banana Pi Router: Ein erster Eindruck vom BastelrouterFazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. und Vive Pro vorbestellbar
  4. bei dell.com

OCTO IT AG 10. Dez 2014

Hallo, gerne kann man auch mit uns Kontakt aufnehmen, wir bieten ein extrem breites...

angrydanielnerd 10. Dez 2014

Das ist so nicht korrekt. Debian selbst läuft nur in der armel Variante, Raspian ist aber...

F4yt 03. Dez 2014

Und der Anleitung nach zu Urteilen auch Gentoo... vielleicht geht dann auch Arch. Ich...

Kammii 28. Nov 2014

Hallo Leute, ich komme gerade nicht weiter Ich habe das Problem dass ich kein normales...

mgh 28. Nov 2014

Nun ist aber gerade Citrix auf genau dies ausgelegt ;) und der NetScaler terminiert ja...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /