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Deutlich schneller als ein Raspberry Pi Modell 2

Zur Ermittlung der reinen Rechenfähigkeit des Banana Pi benutzen wir Unixbench, wie auch in vergleichbaren Tests von Bastelrechnern. Die Ergebnisse für den Banana Pi überraschen uns. Unixbench erkennt und testet tatsächlich alle vier Kerne, bei der Raspbian-Version für den originalen Banana Pi war das nicht der Fall. Die reinen Zahlenwerte des Tests selbst sind bemerkenswert, sie attestieren dem Banana Pi M2 ein Drittel mehr Rechenleistung als dem neuen Raspberry Pi.

Raspberry Pi 2 - Ein KernRaspberry Pi 2 - Vier KerneBanana Pi M2 - Ein KernBanana Pi M2 - Vier Kerne
Dhrystone253,21014,4285,81142,4
Whetstone90,6361,6101,6406,5
Pipe Throughput139,1553,1190,9754,3
Shell Script (einzeln)278,3626,9364,0813,4
Shell Script (8 parallel)552,1583,1711,9737,1
Gesamt174,6440,1233,7588,5
Banana Pi M2 - Benchmark
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Eher enttäuschend ist die Netzwerk-Performance des GBit-Anschlusses. Magere 585 bis 590 MBits pro Sekunde laut Iperf, das ist mittelmäßig.

Kein Video, kein OpenGL

Nach der ermittelten Rechenleistung gehen wir an den Test der Grafikfähigkeiten. Dazu installieren wir VLC als Videoplayer und Extreme Tux Racer zum Spielen.

Erwartungsgemäß beschwert sich VLC über die fehlende Audiounterstützung. Die eigentliche Überraschung kommt aber, als wir ein Video abspielen wollen. Das gelingt nicht. VLC beschwert sich über einen fehlenden Videoadapter. Das OpenGL-basierte Tux Racer startet zwar, das Spielen macht aber keinen Spaß. Die Framerate liegt schätzungsweise bei 0,1 bis 0,2 fps. Das ist kein Ruckeln mehr, das ist eine reine Urlaubsdiaschau. Offensichtlich findet auch keinerlei Hardwarebeschleunigung bei OpenGL statt.

Auf eine instabile Grafikunterstützung führen wir auch die ständigen Browserabstürze zurück. Wenigstens stürzte der Browser nur ab und führte nicht gleich zum Rechnerneustart wie am Anfang.

Fazit und Preis

Der Banana Pi M2 soll circa 50 US-Dollar kosten - 15 Dollar mehr als ein Raspberry Pi Modell 2. Regulär im Handel soll er Ende März erscheinen, wahrscheinlicher ist allerdings April 2015.

Ob es sich lohnt, auf den Banana Pi M2 zu warten oder ihn gar vorzubestellen, ist schwer zu beantworten. Die Preisdifferenz zum Raspberry Pi ist gerechtfertigt: Der Käufer erhält schließlich ein Drittel mehr Leistung, und ein WLAN-Modul ist schon integriert. Demgegenüber stehen aktuell die mangelnde Hardwareunterstützung nicht nur des WLAN-Moduls, sondern auch die fehlende Audiounterstützung und die nicht vorhandene Hardwarebeschleunigung. Leider setzt der Hersteller des Rechners, Sinovoip, sehr auf die Community bei der Softwareanpassung, nimmt aber bei der verbauten Hardware kaum Rücksicht auf den Community-Support der Hardwarehersteller.

So kann durchaus noch einige Zeit vergehen, bis die Hardware vollständig unterstützt wird. Mit einem Update des hier verwendeten Raspbian-Images bis zum Verkaufsstart rechnen wir nicht unbedingt.

Den originalen Banana Pi mit Sata-Port wird es auch weiterhin geben, er wird im Namen zusätzlich das Kürzel M1 führen.

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 Banana Pi M2 angesehen: Noch kein Raspberry-Pi-Killer
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Peter123 06. Dez 2015

danke für die schnelle Antwort. Ich habe jetzt mit gutem Gefühl OpenMediaVault auf meinem...

MrMiyagi 13. Apr 2015

Wie wäre es mit einem Hummingbird? www.smcshop.de.com

Anonymer Nutzer 31. Mär 2015

Der Odroid U3 ist viel besser, aber mindestens 10-15 EUR zu teuer. Die wahre Stärke des...

Anonymer Nutzer 31. Mär 2015

Den Benchmarks für die Tests...

Anonymer Nutzer 25. Mär 2015

Hmmm, mein Cubietruck läuft am USB-Port meines Routers ohne Probleme. Ich würde die...


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